powered by apotheken.de Impressum  |  Datenschutzerklärung  |  Nutzungsbedingungen  |  Website
Redaktion apotheken.de » Stoffwechsel

Gewicht ist relativ: Übergewicht hängt davon ab, wie das Körperfett verteilt ist.

Weitere interessante Artikel

BAI – Alternative zum BMI?


Body-Adiposity-Index sagt wenig aus


Nach wie vor ist es üblich, Übergewicht mit dem Body-Mass-Index zu beurteilen. Doch um den genauen Körperfettanteil zu prüfen, eignet sich der neu entwickelte Body-Adiposity-Index angeblich besser. Eine neue Studie ergab allerdings, dass er nicht mehr aussagt als der altbekannte BMI.

Körperfettanteil berechnen

Ab wann ein Mensch übergewichtig ist, lässt sich nicht so einfach festlegen. Der Körper-Massen-Index, besser bekannt als Body-Mass-Index (BMI), ist eine Möglichkeit Übergewicht einzuschätzen. Der BMI hat allerdings Schwächen: Er berücksichtigt nicht, dass die Muskelmasse schwerer wiegt als Körperfett. Zudem sagt der BMI nichts über die Verteilung des Körperfetts aus, welche für die Gesundheit entscheidend ist. Gerade das Bauchfett um die Taille ist gefährlich, es begünstigt Arterienverkalkung.

US-amerikanische Forscher entwickelten darum eine Gleichung, die den prozentualen Körperfettanteil genauer bestimmen soll, den Body-Adiposity-Index (BAI). Der BAI berücksichtigt zusätzlich den Hüftumfang. Seine Formel lautet: Hüftumfang in Zentimeter geteilt durch die Körperlänge in Meter hoch 1,5 minus 18 (kg/m1,5  - 18).

BMI schlägt BAI

Die Ernährungsmediziner vom Deutschen Zentrum für Diabetesforschung verglichen verschiedenen Messmethoden miteinander. Dazu analysierten sie die Daten von Männern und Frauen, deren Körperfett man mit Hilfe einer Magnet-Resonanz-Tomografie in früheren Studien gemessen hatte. Das Ergebnis: Der Body-Adiposity-Index ist nicht die bessere Alternative zum BMI.

„Wir konnten zeigen, dass der BAI dem altbekannten BMI bei der Einschätzung des prozentualen Körperfettanteils nicht überlegen ist“, erklärt Studienleiter Matthias Schulze. „Insbesondere bei den männlichen Studienteilnehmern war die Einschätzung des prozentualen Körperfettanteils mit Hilfe des BAI ungenau.“ Bei der der Bestimmung des Diabetes-Risikos sind allerdings weder BMI noch BAI aussagekräftig genug. Eine sinnvolle Methode, das Diabetes-Risiko einzuschätzen, sei vielmehr die Taillenumfang-Messung.  


22.02.2012 | Von: Redaktion apotheken.de; Julia Heiserholt; Bild: Techniker Krankenkasse


Wir sind für Sie da

Öffnungszeiten

    Mo - Sa
    08:00 bis 20:00

notdienste

Unsere Taler-Aktion

News

Bluthochdruck und Demenz

Bluthochdruck ist ein Risikofaktor für Schlaganfälle, in deren Folge sich oft eine vaskuläre Demenz... mehr

Zweisprachige hören genauer

Kinder, die zweisprachig aufwachsen, haben ein überdurchschnittlich gutes Gehör. Sie können Laute besser... mehr

Indoor-Grillen schlägt auf die Lunge

Wer Holzkohlegrills in Innenräumen nutzt, dem droht eine Kohlenmonoxid-Vergiftung. Vor allem Kindern sind... mehr

Essstörung: Typische Symptome

Körperkult und Stress wirken sich häufig auf das Essverhalten aus. Gerade junge Menschen sind gefährdet... mehr

Unbewusstes bewusst erleben

Oft erleben wir Situationen unbewusst und können uns trotzdem an Details erinnern. Denn unser Gehirn... mehr

Kinderbetreuung

Babysitter und Tagesmütter ganz leicht finden – in Zusammenarbeit mit Betreut.de Kinderbetreuung

ApothekenApp

Die Lornsen-Apotheke auf Ihrem iPhone, iPad oder iPod: Einfach hier klicken, ApothekenApp gratis installieren und PLZ "24105" und "Lornsen-Apotheke" eingeben.
Mit Vorbestellfunktion, täglichen Gesundheitsmeldungen, Notdienstapotheken-Suche und vielem mehr.
Die ApothekenApp der Lornsen-Apotheke – die Apotheke für unterwegs.