• Zoom Standard
  • Zoomen Vergrößerte

Albinismus

Häufigkeit


Legende

chronische Erkrankungen:akute Erkrankungen:
sehr verbreitet> 10 %> 25 %
häufig> 2 %> 5 %
mäßig häufig> 0,4 %> 1 %
ziemlich selten> 0,1 %> 0,2 %
selten> 0,02 %> 0,04 %

Albinismus: Angeborene Störung der Melaninbildung der Haut, Haare und Augen. Es werden zwei Formen unterschieden. Der Albinismus partialis äußert sich durch einzelne, scharf begrenzte, pigmentfreie Hautflecken oder einzelne weiße Haarsträhnen. Der Albinismus totalis zeigt sich am gesamten Körper. Die Betroffenen (umgangssprachlich „Albinos“ genannt) haben eine blassrosa Haut, weißblondes Haar und eine blaue oder graue Regenbogenhaut der Augen. Häufig leiden sie unter Augenproblemen, z. B. unter Augenzittern, Schielen, einer Störung des räumlichen Sehens, oder einer – durch Brillen wie Kontaktlinsen nicht voll ausgleichbaren – Sehschwäche. Wegen des Pigmentmangels in der Regenbogenhaut besteht zudem eine erhöhte Blendempfindlichkeit. Der Pigmentmangel der Haut erhöht das Risiko für Sonnenbrand und Hautkrebs erheblich.

Daher sollten die Betroffenen direkte Sonneneinstrahlung meiden, Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor verwenden und auf einen ausreichenden Lichtschutz der Augen achten.

 

 


Von: Dr. Ute Koch, Dr. med. Arne Schäffler | zuletzt geändert am 13.04.2016 um 15:15


ApothekenApp

ApothekenApp

Apotheke für unterwegs. Mit der ApothekenApp haben Sie "Ihre" Apotheke immer dabei! Einfach die kostenlose Apotheken­­App fürs iPhone® oder für Android™ herunterladen.

Apple App Store IconGoogle Play Store Icon