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Auflagen und Kompressen

Auflagen und Kompressen sind einfach anzuwenden: Als Auflage wird ein Baumwoll- oder Leinentuch auf die gewünschte Größe gefaltet, aufgelegt und dann mit einem Übertuch fixiert. Werden große Körperflächen bedeckt, so spricht man auch von Packungen. Kleine Auflagen werden als Kompressen bezeichnet. Zu den Auflagen im weiteren Sinne gehört alles, was „aufgelegt“ wird, also Kissen und Säckchen (z. B. Zwiebelsäckchen, Lavendelsäckchen, Kirschkernsäckchen).

Feucht-kalte Auflagen wirken bei Prellungen, Verstauchungen und Zerrungen lindernd. Sehr häufig angewendet werden auch Auflagen mit alkoholischen Essenzen, vor allem Calendula-Essenz: Die Essenz hierzu in Wasser eintropfen (für eine kleinere Kompresse reichen 10–15 Tropfen Essenz), die Auflage eintauchen und leicht „ausgewringt“ auflegen. Alternativ die Auflage nass machen und die Essenz direkt auf das Tuch auftropfen.

Weitere Auflagen sind Ölkompressen (etwa mit Johanniskrautöl – bei Prellungen) oder Gel- und Salbenkompressen bei Blutergüssen (etwa Diclofenac, z. B. Voltaren® oder Heparin, z. B. Exhirud®, ebenfalls bei Sportverletzungen).


Von: Dr. med. Herbert Renz-Polster | zuletzt geändert am 17.03.2016 um 18:02


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