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Bluterguss

Wird Unterhaut oder Muskelgewebe durch Stoß- oder Scherkräfte zerquetscht (z.B. am Oberschenkel bei einem Sturz auf die Seite), so kommt es zur Einblutung in das Gewebe, die oft mit einer Schwellung einhergeht. Die Blutansammlung zeigt sich zunächst als rot-violetter Fleck, der innerhalb von zwei Wochen durch den Abbau der Blutkörperchen erst blau und später gelb wird. Besonders gefährlich sind solche stumpfen Stoßverletzungen, wenn das Weichteilgewebe direkt auf einem Knochen liegt. Dabei können auch die Knochen mitverletzt sein, ohne dass der Betroffene etwas merkt.

Ein ringförmiger Bluterguss (blauer Fleck, Hämatom) um die Augen (Monokel- bzw. Brillenhämatom) kann sogar auf einen Schädelbruch hinweisen.

Anzeichen und Beschwerden

  • Kleine, rote Punkte und lila-rote Verfärbungen auf der Haut
  • Beule oder (flächenhafte) Schwellung einer Körperstelle oder eines größeren Körperteils ohne sichtbare Wunde
  • Schockzeichen bei großem Blutverlust (kommt vor allem bei einer Verletzung am Oberschenkel vor).

Maßnahmen

Kühlen Sie die betroffenen Körperstellen durch Umschläge und Eisbeutel. Bei einer großflächigen Schwellung lagern Sie das Körperteil hoch und stellen es ruhig. Tragen Sie heparin- oder arnikahaltige Salben (z.B. Thrombareduct Gel®) auf. Bei schlimmen Blutergüssen oder Schockzeichen Notarzt rufen oder ins Krankenhaus fahren!

Sondertext: Kühlen – so ist es richtig


Von: Dres. med. Katharina und Sönke Müller; Dr. med. Arne Schäffler | zuletzt geändert am 17.03.2016 um 16:30


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