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gesundheit-heute.de » Krankheiten | Therapie » HNO, Atemwege und Lunge » Ateminsuffizienz und Lungenversagen: Ursachen, Symptome, Diagnose und Behandlung

Chronische Ateminsuffizienz



Häufigkeit

Chronische Ateminsuffizienz(chronische respiratorische Insuffizienz): Unheilbares Endstadium chronischer Lungenerkrankungen wie z. B. Lungenfibrose, COPD, Lungenemphysem. Infolge eines gestörten Gasaustauschs kommt es zu mangelhafter Sauerstoffversorgung und unzureichender Ausatmung von Kohlendioxid.

Gekennzeichnet ist die chronische Ateminsuffizienz durch eine erschwerte und beschleunigte Atmung, bläulicher Verfärbung der Haut und der Schleimhäute (Zyanose) als Zeichen des Sauerstoffmangels. Bei länger bestehendem Verlauf entwickeln sich Uhrglasnägel und Trommelschlegelfinger. Unruhe und eventuell auch Verwirrtheitszustände treten ebenfalls auf. Da die Erkrankung langsam entsteht, gewöhnt sich der Körper an diesen Zustand.

Die chronische respiratorische Ateminsuffizienz ist nicht heilbar, und die Behandlung richtet sich nach der Grunderkrankung. Abhängig vom Schweregrad erfordert die chronische Ateminsuffizienz meist eine Sauerstoff-Langzeittherapie.

Nachgewiesen wird die chronische Ateminsuffizienz mit Hilfe der Blutgasanalyse (Normalwerte).

Je nach gemessenen Werten werden zwei Formen unterschieden:

  • Respiratorische Partialinsuffizienz: Verminderung des Sauerstoffgehalts im arteriellen Blut unter einen Grenzwert von ~ 70 mmHg bei normalem bis erniedrigten Kohlendioxidgehalt (arterielle Hypoxämie).
  • Respiratorische Globalinsuffizienz: Zusätzlich zur Verminderung des Sauerstoffgehalts ist die Kohlendioxidkonzentration im Blut auf über 45 mmHg erhöht (Hyperkapnie).

02.10.2008 | Von: Kristine Raether-Buscham


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