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gesundheit-heute.de » Krankheiten | Therapie » Haut, Haare und Nägel » Erkrankungen der Nägel

Eingewachsener Nagel



Häufigkeit

Eingewachsener Nagel(Unguis incarnatus): In den Nagelfalz eingewachsener Finger- oder Fußnagel. Das Einwachsen von Nagelrändern in die umgebenden Hautbereiche tritt am häufigsten an den großen Zehen auf. Dabei kommt es oft zu eitrigen Entzündungen (mit Rötung, Schwellung, pochenden Schmerzen und Eiteraustritt). Das Einwachsen eines Nagels wird durch falsches Schneiden oder Feilen der Nägel (siehe Fußpflege) und durch zu enges Schuhwerk gefördert.

Das macht der Arzt

Ist der Nagel schon tief eingewachsen, ist ein chirurgischer Eingriff notwendig. Der Arzt entfernt das wuchernde Fleisch entweder mit Hilfe eines Skalpells, mit Kälte (Kyrotherapie) oder mit Hitze (Elektrokaustik). Dieser Eingriff wird unter örtlicher Betäubung durchgeführt.

Bei wiederkehrenden Beschwerden kann eine chirurgische Nagelbettverkleinerung(Emmert-Plastik, Nagelkeilexzision) vorgenommen werden, bei der ein Teil des Nagels mitsamt Nagelwurzel entfernt wird. Dadurch wird der nachwachsende Nagel schmaler.

In leichteren Fällen kann auch ein medizinischer Fußpfleger die Behandlung übernehmen. Er verfügt über spezielle Nagelkorrekturspangen, mit denen sich Fehlstellungen der Nägel korrigieren lassen.

Selbstbehandlung und Komplementärmedizin

Wenn der Nagel nur leicht eingewachsen ist, genügt ein regelmäßiges Fußbad mit Kernseife, Kamille oder 1%iger Kaliumpermanganat-Lösung. Nach dem Fußbad kann man das überschüssige „wilde“ Fleisch mit einem Silbernitrat-Stift (Höllenstein-Ätzstift) bestreichen und so zum Absterben bringen.


07.03.2008 | Von: Dr. med. Arne Schäffler


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