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Fettgewebsgeschwulst

Häufigkeit


Legende

chronische Erkrankungen:akute Erkrankungen:
sehr verbreitet> 10 %> 25 %
häufig> 2 %> 5 %
mäßig häufig> 0,4 %> 1 %
ziemlich selten> 0,1 %> 0,2 %
selten> 0,02 %> 0,04 %

Fettgewebsgeschwulst (Fettgewebstumor, Lipom): Gutartige Wucherung der Fettzellen im Unterhautfettgewebe, die als weicher oder derb-elastischer Knoten unter äußerlich unauffälliger Haut liegt und diese hervorwölbt. Lipome können einzeln oder zu mehreren auftreten, Linsen- bis Handtellergröße erreichen und verursachen meist keine Beschwerden. Einige, besonders die gefäßreichen Angiolipome, können jedoch schmerzhaft sein. Treten diese sehr zahlreich auf (häufiger bei Frauen als bei Männern), spricht man von Adipositas dolorosa (Morbus Dercum).

Das macht der Arzt

Einzelne Geschwülste können operativ entfernt werden, haben aber eine hohe Neigung, an gleicher Stelle erneut aufzutreten. Manche Ärzte bieten als Behandlungsalternative an, Lipome abzusaugen oder durch Injektionen spezieller Substanzen aufzulösen (Lipolyse). Ist eine Entfernung aufgrund der hohen Anzahl nicht möglich, besteht die Behandlung in einer (meist unbefriedigenden) Schmerztherapie. Hautknoten sollten immer vom Arzt untersucht werden, um eine Bösartigkeit auszuschließen.


Von: Dr. med. Arne Schäffler | zuletzt geändert am 13.04.2016 um 14:47


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