Notdienstapotheken
Serviceapotheken
Apotheken
Ärztliche Bereitschaft
Giftnotruf

Gesund leben | Vorsorge

Eltern und Kind

Gesundheit und Politik

Krankheiten | Therapie

Premium Gesundheitsinfos

Archiv

«
Mai - 2012
»
SMDMDFS
 01
02
03
04
05
06
07
08
09
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
2728
29
30
 

Diagnosefinder

diagnosefinder
Medizinlexikon
A B C D E F G H I J K L M
N O P Q R S T U V W X Y Z
Twitter
 
gesundheit-heute.de » Krankheiten | Therapie » Herz, Gefäße, Kreislauf

Gewusst wie:



Viele Bluthochdruck-Patienten messen ihren Blutdruck selbst. Das ermöglicht nicht nur die persönliche Kontrolle über den eigenen Gesundheitszustand, sondern erspart auch zusätzliche Arztbesuche. Um korrekte und verlässliche Ergebnisse zu erhalten, gibt es ein paar einfache Regeln.

Mit nüchternem Magen messen


Aufgrund tageszeitlicher Blutdruckschwankungen ist es ratsam, einmal morgens und einmal abends vor den Mahlzeiten zu messen, wenn möglich immer zu den gleichen Zeiten. Morgens messen Patienten am besten noch bevor sie blutdrucksenkende Medikamente nehmen. Nur so bekommen sie ein zuverlässiges Bild von ihrem tatsächlichen Gesundheitszustand. „Hohe Morgenwerte bedeuten ein erhöhtes Risiko und erfordern meist eine Veränderung der Medikation“, sagt Dr. Norbert Smetak vom Bundesverband der Kardiologen. Körperliche Anstrengung und Aufregung erhöhen den Blutdruck, deshalb gilt es, vor jeder Messung eine Ruhepause von drei bis fünf Minuten einzulegen.

Messen in Herz-Höhe

Besonders wichtig für ein sicheres Ergebnis ist es, das Messgerät auf der Höhe des Herzens zu tragen. „Bei einem Oberarmmessgerät ergibt sich das von selbst, doch bei Geräten, die am Handgelenk sitzen, muss der Arm entsprechend hoch gelagert werden“, sagt Smetak. Am komfortabelsten für die Patienten ist es, die Hand mit der Blutdruckmanschette auf die entgegengesetzte Schulter zu legen.

Wahl des richtigen Messgerätes


Auch die Auswahl des Messgerätes spielt eine Rolle. Es gibt viele verschiedene Modelle - Finger-, Handgelenks- und Oberarmmessgeräte -, die ihre Vor- und Nachteile haben. „Messgeräte mit einer Manschette für den Oberarm sind nicht ganz so komfortabel wie Handgelenks-Blutdruckmessgeräte, zeichnen sich aber durch eine höhere Messgenauigkeit aus“, sagt Dr. Smetak. Für Patienten, die an ständigen Herzrhythmusstörungen wie Vorhofflimmern leiden, empfiehlt es sich, den Blutdruck mit einem Oberarmmessgerät und Stethoskop zu messen. Von Fingermessgeräten, die sehr ungenau sind, rät der Kardiologe prinzipiell ab.

Verschiedenste Modelle von Blutdruck-Messgeräten sind in Apotheken und Sanitätshäusern erhältlich.


18.01.2010 | Von: Anke Kopacek


Diese Seite wurde zuletzt geändert am 26.10.2011 um 13:57