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Glaskörpereinblutungen

Häufigkeit


Legende

chronische Erkrankungen:akute Erkrankungen:
sehr verbreitet> 10 %> 25 %
häufig> 2 %> 5 %
mäßig häufig> 0,4 %> 1 %
ziemlich selten> 0,1 %> 0,2 %
selten> 0,02 %> 0,04 %

Glaskörpereinblutungen: Einblutung in den Glaskörperraum infolge einer Verletzung, einer (altersbedingten) Glaskörperabhebung, einer Retinopathie oder eines zentralen Netzhautvenenverschlusses. Die verminderte Transparenz des Glaskörpers führt zu einer Verschlechterung bis hin zum Verlust der Sehleistung.

Leitbeschwerden

  • Plötzliches Sehen von schwarzen Schatten, einem Mückenschwarm oder Rußregen
  • Visusminderung.

Das macht der Arzt

Der Augapfel wird mit einem Augenspiegel oder einem Kontaktglas untersucht, bei stärkeren Blutungen ist eine Ultraschalluntersuchung nötig.

Die Behandlung richtet sich nach den Ursachen der Blutung. Sollten sich Glaskörpereinblutungen auch nach 2–3 Monaten nicht von allein auflösen, wird der Augenarzt zu einer Entfernung des Glaskörpers (Vitrektomie) raten.


Von: Dr. rer. nat. Katharina Munk | zuletzt geändert am 18.03.2016 um 11:53


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