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Granuloma anulare

Häufigkeit


Legende

chronische Erkrankungen:akute Erkrankungen:
sehr verbreitet> 10 %> 25 %
häufig> 2 %> 5 %
mäßig häufig> 0,4 %> 1 %
ziemlich selten> 0,1 %> 0,2 %
selten> 0,02 %> 0,04 %

Granuloma anulare: Gutartige Knötchen von weißlicher bis rötlicher Farbe, die dicht aneinandergereiht scharf begrenzte, erhabene Ringe bilden und nicht jucken. Sie treten überwiegend bei Kindern und jungen Erwachsenen auf, bevorzugt an Hand- und Fußrücken, Fingern sowie den Gelenken der Hände und Füße. Meistens heilen die Herde nach Monaten bis Jahren ohne Behandlung folgenlos wieder ab.

Die Ursachen sind unbekannt. Vermutlich spielen durch Immunzellen (T-Lymphozyten) vermittelte Abwehrreaktionen eine Rolle. In höherem Lebensalter tritt ein Granuloma anulare häufig als Begleiterscheinung eines Diabetes auf. Falls eine Therapie erforderlich ist, erfolgt diese mit Vitamin E- oder kortisonhaltigen Salben, Einspritzen kortisonhaltiger Lösungen oder Vereisen mit flüssigem Stickstoff (Kryotherapie). Bei ausgedehntem Befall kommt auch eine PUVA-Therapie oder Behandlung mit Fumarsäurepräparaten in Betracht.

 

 


Von: Dr. Ute Koch, Dr. med. Arne Schäffler | zuletzt geändert am 13.04.2016 um 17:20


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