Notdienstapotheken
Serviceapotheken
Apotheken
Ärztliche Bereitschaft
Giftnotruf

Gesund leben | Vorsorge

Eltern und Kind

Gesundheit und Politik

Krankheiten | Therapie

Premium Gesundheitsinfos

Archiv

«
Mai - 2012
»
SMDMDFS
 01
02
03
04
05
06
07
08
09
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
2728
29
30
31 

Diagnosefinder

diagnosefinder
Medizinlexikon
A B C D E F G H I J K L M
N O P Q R S T U V W X Y Z
Twitter
 
gesundheit-heute.de » Krankheiten | Therapie » Kinderkrankheiten » Gesundheitsprobleme im Jugendalter

Gynäkomastie



Häufigkeit

Kommt es beim Jungen oder beim Mann zu einer gutartigen Zunahme von Brustdrüsengewebe, entwickeln sich bei ihm also Brüste, so wird das in der Medizin als Gynäkomastie bezeichnet. Bei Jugendlichen ist das in der Pubertät recht häufig: Durch ein vorübergehendes Ungleichgewicht zwischen Testosteron und Östrogenen (letztere Hormone bildet auch der Junge in kleinen Mengen) kann eine – nicht selten einseitige – Gynäkomastie entstehen. Auch übergewichtige Kinder lagern ihr Fett oft im Brustbereich verstärkt ab, so dass „Brüste“ zu sehen sind (weil das Brustdrüsengewebe selbst aber nicht vergrößert ist, spricht man hier von einer Pseudogynäkomastie).

Nur ganz selten steckt eine Krankheit hinter einer Gynäkomastie – dann nämlich, wenn das Brustgewebe rasch zunimmt und/oder wenn milchartige Absonderungen aus der Brustwarze treten. In diesem Fall gilt es einen Arzt zu konsultieren, damit dieser nach eventuell zugrunde liegenden Hormonstörungen, Tumoren oder auch genetischen Störungen (wie etwa einem Klinefelter-Syndrom) sucht ( Gynäkomastie beim Erwachsenen).

 


12.03.2008 | Von: Dr. med. Herbert Renz-Polster


Diese Seite wurde zuletzt geändert am 06.04.2010 um 16:57