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Problem Strahlenbelastung

Röntgenstrahlen sind energiereiche elektromagnetische Strahlen, die sich im Prinzip wie radioaktive Gammastrahlen verhalten. Röntgenstrahlung kann alle Substanzen in einer Körperzelle schädigen, gefährlich sind vor allem Schäden an der Erbsubstanz, da sie zu Krebs führen können.

Die Gefahr durch Röntgenstrahlen wird aber eher überschätzt, moderne Röntgenverfahren kommen mit relativ wenig Strahlung aus. Die Strahlenbelastung einer Röntgenuntersuchung beim Zahnarzt entspricht in etwa 15 Stunden Arbeit vor einem Computer mit Röhrenbildschirm oder einem zweistündigen Flug; eine Röntgenaufnahme der Lunge entspräche etwa 20 Stunden im Flugzeug.

Eine Ausnahme bildet das CT: Ein CT der Beinvenen oder des Schädels belastet den Körper etwa zehnmal so stark wie eine Röntgenuntersuchung der Lunge – aber selbst diese Strahlendosis liegt noch unterhalb der natürlichen Strahlenbelastung, der der Mensch auch ohne unnatürlichen Strahlenquellen wie Bildschirmen während eines Jahres ausgesetzt ist.


Von: Dr. med. Arne Schäffler, Thilo Machotta | zuletzt geändert am 17.03.2016 um 12:35


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