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Prüfung des Gesichtsfelds

Gesichtsfeld: Wahrnehmungsfeld des Auges bei unbewegtem Geradeausblick.

Mit der Gesichtsfelduntersuchung (Perimetrie) lassen sich Schädigungen des Sehnervs, der Netzhaut und der Nervenfasern bis hin zur Sehrinde (Bereich des Großhirns) erfassen. Im Prinzip besteht die Gesichtsfelduntersuchung darin, dem Patienten in einer Halbkugel Lichtmarken zu zeigen, die er bei unbewegtem Geradeausblick wahrnehmen soll. Dies wird jeweils an einem Auge durchgeführt. Der Patient fixiert einen festen Punkt innerhalb der Messeinrichtung. Bei der kinetischen Perimetrie tauchen bewegte Lichtmarken seitlich in der Halbkugel auf. Durch Knopfdruck signalisiert der Patient das Erkennen und der Untersucher oder der eingebaute Computer registriert die Befunde. Bei der statischen Perimetrie – meist mit computergesteuerten Geräten – werden unbewegte Lichtmarken langsam in ihrer Helligkeit gesteigert, bis sie wahrgenommen werden.


Von: Dr. rer. nat. Katharina Munk | zuletzt geändert am 18.03.2016 um 10:51


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