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Schlaf in der Schwangerschaft

Zu Anfang der Schwangerschaft haben viele Frauen ein gesteigertes Schlafbedürfnis. Sie fühlen sich tagsüber müde und schlafen nachts mehr als üblich. Ursache hierfür ist wahrscheinlich das Schwangerschaftshormon Progesteron. Im Verlauf der Schwangerschaft, besonders in den letzten drei Monaten, klagen viele Frauen über einen besonders schlechten Schlaf. Studien zeigen, dass sich das Schlafmuster ändert: Die Tiefschlafphasen nehmen ab, und die Tendenz zum nächtlichen Aufwachen nimmt zu. In der letzten Phase der Schwangerschaft kommt es gehäuft zu Schlafstörungen z. B. durch Wadenkrämpfe, Rückenschmerzen, Sodbrennen, Bewegungen des Ungeborenen, allgemeines Unwohlsein oder gesteigerten Harndrang.

Tipps gegen Schlafstörungen:

  • Achten Sie auf einen regelmäßigen Schlaf- und Wachrhythmus. Auch wenn Sie schon im Mutterschutz sind und nicht mehr arbeiten, stellen Sie sich den Wecker so, dass sie morgens stets zur gleichen Zeit aufstehen.
  • Gehen Sie mindestens einmal am Tag eine halbe Stunde lang an die frische Luft. Auch „sanfte“ Sportarten wie Schwimmen oder Schwangerschaftsgymnastik tragen zum besseren Ein- und Durchschlafen bei.
  • Vermeiden Sie übermäßigen Stress.
  • Übungen zur Muskelentspannung fördern den Schlaf.
  • Nehmen Sie drei Stunden vor dem Schlafengehen keine schweren oder scharf gewürzten Speisen mehr zu sich. Dadurch vermeiden Sie Sodbrennen und Ihre Verdauung kommt rechtzeitig zur Ruhe.

Von: Dr. med. Katja Flieger, Dr. med. Arne Schäffler | zuletzt geändert am 14.03.2016 um 16:25


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