Notdienstapotheken
Serviceapotheken
Apotheken
Ärztliche Bereitschaft
Giftnotruf

Gesund leben | Vorsorge

Eltern und Kind

Gesundheit und Politik

Krankheiten | Therapie

Premium Gesundheitsinfos

Archiv

«
Mai - 2012
»
SMDMDFS
 01
02
03
04
05
06
07
08
09
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
2728
29
30
 

Diagnosefinder

diagnosefinder
Medizinlexikon
A B C D E F G H I J K L M
N O P Q R S T U V W X Y Z
Twitter
 
gesundheit-heute.de » Krankheiten | Therapie » Nieren und Harnwege » Erkrankungen der Harnblase und der Harnröhre

Spaltblase



Häufigkeit

Spaltblase(Blasenekstrophie): Mangelhafter Verschluss der Bauchdecke unterhalb des Nabels sowie der Vorderwand von Harnblase und Harnröhre während der embryonalen Entwicklung. Sie wird per Ultraschall bereits während der Schwangerschaft erkannt.

Die erste Operation wird innerhalb der ersten 24–72 Lebensstunden durchgeführt, um die Blase zu verschließen. Damit das Kind später trocken werden kann, ist nach 2–5 Jahren mindestens eine weitere Operation notwendig, um Harnblase, Harnröhre und Harnleitermündungen zu rekonstruieren. Falls dies nicht möglich ist, werden die Harnleiter alternativ in den Darm eingepflanzt: So wird beim Betroffenen der After als kontrollierbares Kontinenzorgan genutzt. Hier droht seltener eine Harninkontinenz als in den Fällen, in denen die Harnblase rekonstruiert wurde, doch treten insgesamt häufiger Komplikationen auf. Im Einzelfall sind also Vor- und Nachteile der Operationsmethoden gut abzuwägen.


07.03.2008 | Von: Dr. med. Martina Sticker, Dr. med. Arne Schäffler


Diese Seite wurde zuletzt geändert am 06.04.2010 um 16:57