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Sterilisation - was ist das?

Sterilisation (Sterilisierung, Irreversible Kontrazeption): Durch einen medizinischen Eingriff erzeugte Unfruchtbarkeit, die nicht oder nur durch einen weiteren Eingriff rückgängig zu machen ist.

Für eine Sterilisation muss bei Verheirateten eine von beiden Partnern unterschriebene schriftliche Einverständniserklärung abgegeben werden. Naturgemäß empfiehlt sich die Methode nur für Frauen oder Männer, die fest entschlossen sind, keine Kinder (mehr) zu bekommen. Empfohlen wird, vor dem Eingriff eine Beratungsstelle aufzusuchen und zwischen Beratung und Eingriff einige Zeit verstreichen zu lassen.

Methodisch zu unterscheiden ist die Sterilisation der Frau von der Sterilisation des Mannes

Nicht zu verwechseln mit der Sterilisation ist die Kastration, womit die operative Entfernung sowie medikamentöse oder per Bestrahlung erzielte Zerstörung der Hoden oder Eierstöcke gemeint ist. Nur bei der Kastration, die vor allem bei hormonabhängigen Krebsarten zum Einsatz kommt (Hormonentzugstherapie), geht die Produktion der Sexualhormone Östrogen, Progesteron bzw. Testosteron verloren, bei der Sterilisation hingegen bleibt sie erhalten, ebenso wie die sexuelle Erlebnis- und Orgasmusfähigkeit.

 

 


Von: Dr. med. Andrea Stadler, Dr. med. Arne Schäffler | zuletzt geändert am 17.03.2016 um 15:02


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