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Stimmlippenpolypen und Stimmlippenknötchen

Häufigkeit


Legende

chronische Erkrankungen:akute Erkrankungen:
sehr verbreitet> 10 %> 25 %
häufig> 2 %> 5 %
mäßig häufig> 0,4 %> 1 %
ziemlich selten> 0,1 %> 0,2 %
selten> 0,02 %> 0,04 %

Viele Gewebeveränderungen im Hals und an den Stimmlippen sind gutartig, am häufigsten handelt es sich um Stimmlippenpolypen und Stimmlippenknötchen: Stimmlippenpolypen sind gutartige Schleimhautwucherungen auf den Stimmlippen, die aus einer Entzündung heraus entstehen. Stimmlippenknötchen kommen überwiegend bei Kindern oder bei Erwachsenen mit einer hohen Stimmbelastung vor, daher heißen sie auch Schrei- bzw. Sängerknötchen. Sie machen sich vor allem durch Heiserkeit bemerkbar.

Das macht der Arzt

Stimmlippenknötchen sind häufig eine Folge hoher Stimmbelastung, können aber auch durch einen fehlerhaften Gebrauch der Stimme entstehen.

Um Gewebeveränderungen im Kehlkopfrachen oder an den Stimmlippen zu erkennen bzw. auszuschließen, führt der Arzt eine Kehlkopfspiegelung durch. Stimmlippenpolypen muss er während einer direkten Kehlkopfspiegelung operativ entfernen. Bei Stimmlippenknötchen helfen v. a. eine Schonung der Stimme sowie eine logopädische Behandlung.


Von: Prof. Dr. med. Gerhard Grevers; Dr. Ute Koch; Thilo Machotta; Dr. med. Arne Schä | zuletzt geändert am 29.04.2016 um 11:43


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