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Medizin von A bis Z: C

craniale Computertomografie (CCT)

Computertomografie des Schädels (Cranium).



Ceylonzimt (Cinnamomum verum)

Gewürz, das aufgrund seiner wertvollen Inhaltsstoffe wie ätherischen Ölen und Gerbstoffen auch medizinisch angewandt wird. In Magentees regt Ceylonzimt die Verdauung an, er wirkt ferner gegen Fieber und Erkältungen. Die junge, geschälte Rinde des Ceylon-Zimtbaums ist die Quelle für den Ceylonzimt.



Chagas-Cruz-Krankheit (amerikanische Trypanosomiasis, Chagas-Krankheit)

Durch Parasiten der Gattung Trypanosoma ausgelöste Infektionskrankheit in Mittel- und Südamerika. Überträger sind nachtaktive Raubwanzen, die bei Schlafenden Blut an Stellen mit dünner Haut wie Augen und Lippen saugen und dort mit ihrem Kot Trypanosomen ausscheiden. Diese gelangen über die Stichstelle, andere kleine Verletzungen oder die Schleimhäute ins Blut. Die Krankheit beginnt in einer ersten akuten Phase mit entzündlichen Schwellungen oft in Augennähe. Nach etwa zwei Wochen verschlimmern sich die Symptome. Bei Säuglingen, Kleinkindern und abwehrgeschwächten Personen führen Fieber, Durchfall, Lymphadenitis und Herzmuskelentzündungen sowie in schweren Fällen eine Gehirnentzündung und eine Hirnhautentzündung schon in diesem Stadium zum Tod. Zehn bis 30 Jahre nach der Erstinfektion setzt die chronische Phase der Krankheit ein, die unbehandelt in etwa 10 % der Fälle tödlich endet. Im Vordergrund steht die Schädigung des Herzens (Kardiomyopathie), zudem kommt es durch das Absterben von Nerven zur Darmlähmung mit Darmdurchbruch und Bauchfellentzündung. Der Arzt weist den Erreger in der akuten Phase im Blut nach, in der chronischen Phase mit Antikörpertests. Die Erkrankung ist anfangs mit Parasitenmitteln gut behandelbar. Die chronische Chagas-Cruz-Krankheit ist dagegen bisher nicht heilbar.



Chakratherapie

Alternatives Behandlungsverfahren. Das aus dem Sanskrit stammende Wort Chakra (Mehrzahl Chakren, Chakras) bedeutet Rad, Kreis oder Lotusblüte. Die indische Chakren-Lehre kennt sieben Hauptchakren. Jedes Chakra soll im Körper als Energieverteilungszentrum in einer bestimmten Farbe rotieren und wichtige Organ- und Drüsenfunktionen steuern. Herrscht ein Gleichgewicht der Chakren, so ist der Mensch körperlich und seelisch gesund. Ein Ungleichgewicht hingegen löst Krankheiten aus, die im Rahmen der Chakratherapie durch Meditation, Auflegen von Edelsteinen oder Bestrahlung mit farbigem Licht behandelt werden.



Charcot-Trias

  • Nach dem französischen Neurologen Jean Martin Charcot benannte Verbindung von drei Symptomen, die sich häufig bei Multipler Sklerose findet: rhythmisches Augenzucken (Nystagmus), Zittern bei Zielbewegungen der Hände und Beine (Intentionstremor), stockende, abgehackte Sprache (Aphasie).
  • Charakteristische Verbindung von drei Symptomen bei einer akuten Gallenwegsentzündung (akute Cholangitis): Plötzliches Fieber mit Schüttelfrost, Schmerzen im rechten Oberbauch und Gelbsucht (Ikterus).


Cheileitis abrasiva praecancerosa

Chronische Entzündung der Unterlippe mit hartnäckigen, immer wiederkehrenden Aufwerfungen. Die Entzündung kann zum Plattenepithelkarzinom entarten.



Cheileitis actinica

Durch Sonneneinstrahlung entstandene Entzündung der Unterlippe. Bei der akuten Form bilden sich kleine und große Blasen. Die chronische Form entsteht durch langjährige Lichteinwirkung. Die starken Verhornungen können zum Plattenepithelkarzinom entarten.



Cheileitis angularis (Angulus infectiosus, Perlèche, Mundwinkelrhagaden, Faulecken)

Schlecht heilender Einriss am Mundwinkel. Das Gewebe ist gerötet, nässt und kann verkrusten. Bei Erwachsenen sind meist Pilzinfektionen Auslöser von Faulecken, bei Kindern vorwiegend Infektionen mit Bakterien oder eine Neurodermitis. Ein geschwächtes Immunsystem, Eisenmangel und Vitamin-B12-Mangel sowie Diabetes mellitus begünstigen die Entstehung von Faulecken. Der Arzt versucht zunächst, die Grunderkrankung zu heilen und verschreibt z.B. Antimykotika bei einer Pilzinfektion. Unterstützend behandelt er die betroffene Hautpartie mit Adstringenzien (Puder, Pasten), um ein trockenes und somit keimfeindliches Klima zu schaffen.



Cheileitis exfoliata

Entzündung mit hochroten, schmerzhaften und geschwollenen Lippen unter Krustenbildung. Mögliches Zeichen eines atopischen Ekzems.



Cheileitis glandularis cystica

Lippenentzündung mit Vergrößerung der Schleim- und Speicheldrüsen und Bildung von flüssigkeitsgefüllten Pseudozysten.



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Diese Seite wurde zuletzt geändert am 15.03.2013 um 12:22

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