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Medizin von A bis Z: D

Dystonie

Fehlerhafte Spannung (Tonus) von Muskeln, Gefäßen und vom vegetativen Nervensystem. Dystonien äußern sich durch unbeeinflussbare Verkrampfungen und Fehlhaltungen verschiedener Körperteile (z.B. des Kopfes oder des Halses) oder des gesamten Körpers. Um die Verkrampfungen zu lösen, injiziert der Arzt alle drei Monate Botulinumtoxin in die betroffenen Muskeln und setzt bei schweren Dystonien eine Tiefenhirnstimulation ein.



Dystopie (Heterotopie)

Verlagerung von Organen oder Geweben an eine unübliche Stelle im Körper. Bei der Endometriose wuchert die Gebärmutterschleimhaut in der Gebärmuttermuskulatur, auf den Eierstöcken oder auf den Eileitern. Bei der Beckenniere (Nierendystopie) befindet sich eine Niere im Becken.



Dystrophie

Entwicklungsstörungen einzelner Gewebe, Zellen, Körperteile, Organe oder des gesamten Organismus mit entsprechenden Fehlbildungen und Funktionsstörungen. Dystrophien können unterschiedliche Ursachen haben: Chromosomenanomalien, Verletzungen, Mangel- oder Fehlernährung. Dystrophien können sowohl beim Ungeborenen als auch nach der Geburt auftreten. Eine Dystrophie geht meist mit einer Funktionseinschränkung der betroffenen Körperregion einher.



Dysurie (Dysuresie)

Erschwerte und/oder schmerzhafte Entleerung der Harnblase. Häufig lösen Blasen-, Prostata- und Harnröhrenerkrankungen, seltener neurologische Erkrankungen eine Dysurie aus.



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Diese Seite wurde zuletzt geändert am 15.03.2013 um 12:22

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