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Medizin von A bis Z: I

Ileorektostomie, Ileoproktostomie

Zusammennähen des untersten Dünndarmabschnitts (Ileum) und des Mastdarms (Rektum). Die Operation wird nach Entfernung des dazwischen liegenden Dickdarms, etwa wegen eines Tumors, durchgeführt. Der Arzt verbindet die beiden Schnittstellen, die dabei entstanden sind.



Ileoskopie

Einführen eines mit winzigen chirurgischen und optischen Apparaten versehenen millimeterdünnen Schlauchs zur Spiegelung des Krummdarms (Ileum). Die Ileoskopie ist eine Form der Darmspiegelung. Sie wird für zur Diagnostik und Therapie eingesetzt.



Ileozökalresektion

Operative Entfernung des Krummdarms (Ileum) und des benachbarten obersten Dickdarmabschnitts (Blinddarm, Zökum).



Ileozökaltumor

Geschwulst am Übergang von Dünn- und Dickdarm im rechten Unterbauch. Ursachen sind eine Blinddarmentzündung (Appendizitis), ein Morbus Crohn oder ein bösartiger Tumor.



Ileozökalvolvulus

Drehung des Darms um die eigene Achse im Übergangsbereich zwischen Dünndarm und Dickdarm. Betroffen sind davon vor allem Säuglinge. An der betroffenen Stelle stauen sich Darminhalt und Blut. Es drohen ein Darmverschluss und das Absterben der schlecht durchbluteten Darmabschnitte – der Arzt operiert deshalb so schnell wie möglich.



Ileumausschaltung

Stilllegung des Krummdarms (Ileum). Der Arzt verbindet operativ den mittleren Dünndarmabschnitt direkt mit dem Dickdarm, entfernt den Krummdarm aber nicht. Der Speisebrei fließt dann durch die Kurzschlussverbindung und passiert den untersten Dünndarmabschnitt nicht. Früher wurde auf diese Weise die Cholesterinaufnahme von Patienten gesenkt. Heute wird die Ileumausschaltung nur bei stark übergewichtigen Patienten eingesetzt, wenn bereits alle anderen Therapieansätze versagt haben. Da die Nahrung nach der Operation weniger Kontakt mit dem Darm hat, kann dieser ihr weniger Nährstoffe entziehen.



Iliitis

Knochenentzündung (Osteitis) am Darmbein (Os ilium).



Iliosakralgelenk (Iliosakralfuge, Sakroiliakalgelenk)

Zwei senkrecht durch den oberen Hüftabschnitt verlaufende längliche Gelenke. Sie verbinden das zur Wirbelsäule gehörende Kreuzbein mit den beiden schaufelförmigen Seitenteilen (Darmbeine). Die drei Knochen sind über Bänder so fest aneinandergezurrt, dass sie sich fast gar nicht gegeneinander bewegen lassen.



Immaturität

Fehlen der Reifezeichen beim Neugeborenen. Reife Neugeborene sind unter anderem mindestens 48 cm groß, 2500 g schwer und weisen gefurchte Hand- und Fußsolen auf. Kindern, die vor der 38. Schwangerschaftswoche zur Welt kommen oder deren Entwicklung durch Sauerstoffmangel verzögert wurde, fehlen die Reifezeichen. Sie sind auf lebenserhaltende Maßnahmen angewiesen.



Immediatprothese

Gebiss, das der Patient gleich nach dem Zähneziehen erhält (Zahnersatz). Die Immediatprothese überbrückt die Wartezeit, bis das individuell angefertigte Gebiss fertig ist.



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Diese Seite wurde zuletzt geändert am 15.03.2013 um 12:22

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