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Medizin von A bis Z: N

Nachbestrahlung

Strahlentherapie im Anschluss an eine operative Tumorentfernung. Der Arzt leitet die Nachbestrahlung zwei bis spätestens sechs Wochen nach der Operation ein. Die Strahlen töten eventuell im Körper verbliebene Tumorzellen und befallene Lymphknoten ab. So sollen Rezidive vermieden werden.



Nachbild

Optische Erscheinung, die sich einstellt, nachdem der Betrachter bereits die Augen geschlossen oder sich von einem Objekt oder einer Lichtquelle abgewandt hat. Ein positives Nachbild erscheint, wenn das eigentliche Betrachtungsobjekt sehr hell war. Das Nachbild hat dann die gleiche Farb- und Lichtintensität wie das Original. Ein negatives Nachbild nimmt der Betrachter hingegen in der Komplementärfarbe oder als dunklen Fleck wahr. Krankhafte Nachbilder weisen auf eine Schädigung der Sehnervenpapille (Punkt, an dem der Sehnerv auf die Netzhaut trifft) oder der Aderhaut des Auges hin.



Nachblutung

Erneutes Bluten einer Wunde Stunden oder Tage nach einem chirurgischen Eingriff oder Unfall. Eine Nachblutung entsteht, wenn der Blutdruck des Patienten ansteigt oder sich die Wundnaht lockert. Unter Umständen muss der Arzt die Wunde wieder öffnen und neu verschließen.



Nachgeburtsblutung

Blutung im Anschluss an eine Geburt, wenn sich die Plazenta und die Schleimhaut von der Gebärmutterwand lösen. Für gewöhnlich dauert die Nachgeburtsblutung ein bis zwei Stunden. Die Wöchnerin verliert dabei 300–500 ml Blut. Die Blutgerinnung und die Nachgeburtswehen beenden normalerweise die Nachgeburtsblutung. Die Blutung hält jedoch an, wenn sich noch ein Teil der Plazenta in der Gebärmutter befindet oder die Gebärmuttermuskulatur zu geschwächt ist, um sich zusammenzuziehen. Den Blutverlust gleicht der Arzt über Infusionen aus. Je nach Ursache schabt er zusätzlich den verbliebenen Mutterkuchen aus oder spritzt der Patientin Medikamente, die Nachgeburtswehen auslösen. Ist die Blutung sehr stark, drückt der Arzt die Gebärmutter mit den Händen zusammen (Fritsch-Handgriff).



Nachgeburtswehen

Zusammenziehen der Gebärmuttermuskulatur alle 2 bis 3 Minuten im Anschluss an die Geburt. Die Nachgeburtswehen lösen den Mutterkuchen und treiben ihn aus der Gebärmutter. Am Ende der Nachgeburtsphase stillen sie die Nachgeburtsblutung, indem sie die Blutgefäße der Gebärmutter zusammendrücken.



Nachlast

Kraft gegen die das Herz ankämpfen muss, wenn es das Blut in die Gefäße drückt. Entscheidend ist dabei der Blutdruck in den beiden großen Schlagadern, die sich unmittelbar an das Herz anschließen (Aorta und Lungenschlagader).



Nachstar

Rückfall nach einer Operation eines Grauen Stars. Dabei trübt sich jener Teil der Augenlinse, den der Arzt bei der Operation im Auge belassen hat. Das getrübte Augenteil wird wieder klar, wenn es der Arzt mit einem Laserstrahl behandelt.



Nachtangst

Nächtliche Panikattacke. Die Betroffenen schrecken nachts mit klopfenden Herzen aus dem Schlaf. Einige von ihnen sind auch Schlafwandler. Die Symptome treten dabei vor allem im ersten Drittel der Nacht auf, wenn die Psyche Erlebtes verarbeitet und sich mit Ängsten auseinandersetzt. Betroffen sind hauptsächlich Kinder im Vorschulalter, da in dieser Entwicklungsphase viele neue, zum Teil auch beängstigende Eindrücke auf die Kinder einströmen. Bei Erwachsenen ist Nachtangst eine Reaktion auf traumatische Erlebnisse in der Kindheit.



Nachtmyopie

Form der Kurzsichtigkeit, bei der entfernt gelegene Gegenständen in der Dunkelheit nur noch verschwommen wahrgenommen werden. Die Nachtmyopie ist ein natürliches Phänomen und betrifft auch Personen mit gesunden Augen.



Nachtpresbyopie

Einschränkung der Nahsicht in der Dunkelheit (Form der Weitsichtigkeit). Dabei verschiebt sich der nächstgelegene Punkt, der noch scharf zu erkennen ist, weiter in die Ferne.



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Diese Seite wurde zuletzt geändert am 15.03.2013 um 12:22

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