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Medizin von A bis Z: N

Nyktalgie

Schmerzen, die sich vor allem nachts bemerkbar machen.



Nystagmus

Willentlich nicht beeinflussbares, rhythmisches Hin- und Herbewegen der Augen. Gehen die Augen zuerst langsam in eine Richtung, um anschließend in die Gegenrichtung zurück zu schnellen, liegt ein Rucknystagmus vor. Beim Pendelnystagmus bewegen sich die Augen in beide Richtungen gleich schnell. Gesunde können einen Nystagmus auslösen, wenn sie sich im Kreis drehen oder einem Gegenstand nachschauen (Eisenbahnnystagmus). Für Patienten mit einem gestörten Gleichgewichtssinn ist ein Blickrichtungsnystagmus typisch. Dabei bewegen sich die Augen rhythmisch, sobald der Patient nach oben oder unten schaut. Auch bei Multipler Sklerose und Erkrankungen des Kleinhirns gehört ein Nystagmus zum Krankheitsbild.



Nystagmusprüfung

Diagnoseverfahren für Gleichgewichtsstörungen. Ein gestörter Gleichgewichtssinn zeigt sich durch rhythmische Augenbewegungen (Nystagmus), sobald der Betroffene nach unten oder nach oben schaut. Der Nystagmus ist mit bloßem Auge sichtbar, lässt sich jedoch besser analysieren, wenn der Arzt elektrische Potentiale am Auge des Patienten misst (Elektronystagmografie) oder ihm eine Spezialbrille (Frenzelbrille) aufsetzt. Der Arzt kann die Augenbewegungen auch gezielt auslösen, indem er den Gehörgang mit warmem oder kaltem Wasser spült oder den Patienten auf einen Drehstuhl setzt.



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Diese Seite wurde zuletzt geändert am 15.03.2013 um 12:22

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