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Medizin von A bis Z: S

Salidiurese (Salurese)

Gleichzeitige Steigerung der Wasser- und Harnausscheidung.



Salivation (Speichelfluss)

Sekretion der Speicheldrüsen im Mundraum. Speichelfluss wird beim Geruch oder Anblick von Speisen aber auch beim bloßen Gedanken ans Essen ausgelöst. Dies entspricht der ersten Phase der Verdauung, der kephalen Phase (cephale Phase). Auch ein Brechanfall kündigt sich mit gesteigertem Speichelfluss an. Übermäßiger Speichelfluss (Hypersalivation) ist zumeist krankheitsbedingt und tritt zum Beispiel bei der Parkinson-Krankheit, Botulismus und verschiedenen Mundkrankheiten auf. Verminderter Speichelfluss (Hyposalivation) äußert sich als Mundtrockenheit und ist auf Flüssigkeitsmangel oder Einnahme bestimmter Medikamente wie Psychopharmaka oder Sympatholytika zurückzuführen.



Salmiak (Ammoniumchlorid)

Weißes Salz mit schleimlösender Wirkung.



Salmiakgeist

Als Reinigungsmittel gebräuchliche, ammoniakhaltige Lösung, die in verdünnter Form Insektenstiche zum Abschwellen bringen soll. Die konzentrierte Form wirkt schleimhautreizend und ätzend.



Salpingopharyngitis

Gleichzeitig auftretende Entzündung des Rachens (Pharyngitis) und der Ohrtrompete (Tubenkatarrh).



Salpinx

(griech. salpinx = Trompete) der Eileiter.



Salzbad

Vollbad mit Zusatz von Stein- oder Kochsalz in Konzentrationen unter 1,5 %. Ein Salzbad wirkt durchblutungsfördernd, löst Schadstoffe aus der Haut und stimuliert die Schweißabgabe. Dies ist von therapeutischer Bedeutung bei Rheuma, Hautkrankheiten und Stoffwechselstörungen.



Salzfieber (Durstfieber)

Durch erhöhten Flüssigkeitsverlust, mangelnde Flüssigkeitszufuhr oder übermäßigen Salzverzehr ausgelöstes Fieber. Meist sind Säuglinge betroffen.



Salzmangelsyndrom

Durch Kochsalzmangel hervorgerufene Austrocknungserscheinungen wie Schwindel, Schwäche, trockene Haut, Kopfschmerzen und Kreislaufkollaps. Ein solcher Mangel kann hervorgerufen werden durch starke Durchfälle, Erbrechen, großflächige Verbrennungen oder Diuretika.



Samenkanälchen (Hodenkanälchen, Tubuli seminiferi)

Aus Bindegewebe und Vorläuferzellen des Spermas bestehendes Kanalsystem, das den Hoden durchzieht. Die Samenkanälchen sind Bildungsorte der Spermien.



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Diese Seite wurde zuletzt geändert am 15.03.2013 um 12:22

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