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Medizin von A bis Z: T

Tabaksbeutelgesäß

Bei mangelernährten Säuglingen auftretende Faltenbildung am Gesäß. Ein Tabaksbeutelgesäß tritt insbesondere als Krankheitszeichen von Zöliakie auf.



Tabaksbeutelmund

Kleiner, schmallippiger Mund, der ringsum von Falten umgeben ist. Der Tabaksbeutelmund ist ein typisches Krankheitszeichen der Sklerodermie, einer Erkrankung, die zur Verhärtung des Bindegewebes führt.



Tachyarrhythmie

Herzrhythmusstörung, bei der das Herz schneller, jedoch regelmäßig etwa 100 bis 180 Mal pro Minute schlägt.



Taenia

  • Rinderbandwurm (Taenia saginata) und Schweinebandwurm (Taenia solium).
  • Drei Muskelstreifen, die längs am Krummdarms (Ileum) verlaufen (Taenia coli). Wenn sie sich zusammenziehen, raffen sie den Darm und schnüren ihn so an manchen Stellen ein und buchten ihn an anderen Stellen aus. Die Einschnürungen und Ausbuchtungen (Haustren) wandern wellenförmig den Krummdarm entlang. Diese als Darmperistaltik bezeichnete Bewegung schiebt den Darminhalt in Richtung After.


Taeniasis

Bandwurmerkrankung, die durch Parasiten wie den Rinderbandwurm (Taenia saginata) und den Schweinebandwurm (Taenia solium) ausgelöst wird.



Tagangst (Pavor diurnus)

Schlafstörung bei Kleinkindern mit abruptem Erwachen aus dem Mittagsschlaf mit Herzklopfen und panischen Angstgefühlen. Diese Schlafstörung kann auch im Erwachsenenalter fortbestehen. Die Ursache ist nicht genau bekannt, neben einer erblichen Komponente werden auch psychische Belastungssituationen vermutet.



Tagblindheit (Hemeralopie)

Vermindertes Sehvermögen und Lichtscheu im Hellen. In der Nacht und in dämmerigen Räumen sehen die Betroffenen hingegen gut. Die Tagblindheit tritt bei Personen mit Albinismus oder vollständiger Farbenblindheit auf. Bei Ersteren beruht sie auf Pigmentmangel im Auge, bei Letzteren funktionieren die für das Helligkeits- und Farbensehen zuständigen Netzhautzapfen nicht richtig.



Takayasu-Krankheit (Takayasu-Arteriitis, entzündliches Aortenbogensyndrom)

Autoimmunerkrankung, in deren Verlauf die Wände der Hauptschlagader (Aorta) und der von ihr abzweigenden großen Arterien zerstört werden. Unter dem Mikroskop lassen sich im zerstörten Gewebe charakteristische Riesenzellen erkennen. Im weiteren Krankheitsverlauf verdicken die Wände und verschließen die Arterien, ähnlich wie bei der Arteriosklerose. Die Takayasu-Krankheit betrifft hauptsächlich Frauen im Alter unter 40 Jahren. Die Beschwerden reichen von Abgeschlagenheit, Nachtschweiß und Gelenkschmerzen bis zu Sehstörungen, Ausfallerscheinungen seitens des Gehirns und Synkopen und können bereits nach mehrtägiger Kortisontherapie abklingen. Schlimmstenfalls kommt es zum Schlaganfall oder Herzinfarkt. Damit die Krankheit ausheilt, muss der Betroffene jedoch über zwei Jahre hinweg Kortison in niedrigen Dosen einnehmen.



Talgdrüsenadenom (Adenoma sebaceum)

Von Bindegewebe und Blutgefäßen ausgehender, gutartiger Tumor in Form von gelblichen bis rötlichen stecknadelkopfgroßen Knötchen an Nase, Wangen und Kinn. Talgdrüsenadenome treten ab dem vierten Lebensjahr in Verbindung mit Fehlbildungssyndromen wie der tuberösen Hirnsklerose auf, haben aber keinen krankhaften Charakter. Wenn die Knötchen kosmetisch stören, kann der Arzt sie abschaben (Dermabrasion) oder per Laser entfernen.



Talgdrüsenentzündung

Bei einer Talgdrüsenentzündung infiziert sich ein in der Talgdrüse aufgestauter Talgpfropf mit eiterbildenden Bakterien wie dem Propionibacterium acnis. So wird – häufig bei Akne – aus einem Mitesser (Komedo) ein Pickel (Pustel).



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Diese Seite wurde zuletzt geändert am 15.03.2013 um 12:22

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