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Medizin von A bis Z: U

Urologika

Medikamente gegen Harnwegsinfektionen, Blasenentleerungsstörungen, Reizblase, Prostatabeschwerden sowie Harn- und Nierensteine.



Urtinktur

Ausgangsprodukt für homöopathische Arzneimittel. Um eine Urtinktur zu gewinnen, werden Mineralien, Pflanzen oder Tiere in Alkohol eingelegt. Die fertige Urtinktur durchläuft daraufhin mehrere Verdünnungsschritte, wobei sich ihre heilsamen Eigenschaften durch den dabei aufgebrachten Kraftaufwand verstärken (potenzieren). Die Urtinktur ist folglich immer schwächer als ihre Verdünnungen (Potenzen).



Uterusatrophie

Hormonell bedingtes Schrumpfen der Gebärmutter (Uterus). Bei älteren Frauen und stillenden Müttern ist die Uterusatrophie eine natürliche Erscheinung. Vor den Wechseljahren und außerhalb der Stillzeit weist eine Uterusatrophie auf schwere Allgemeinerkrankungen oder Hormonstörungen hin.



Uterushypoplasie

Kleine unterentwickelte Gebärmutter mit derber Wand und langem Gebärmutterhals. Eine Uterushypoplasie entsteht, wenn die Eierstöcke nicht genügend weibliche Geschlechtshormone bilden.



Uterusperforation

Versehentliches Durchstoßen der Gebärmutterwand bei einer Operation. Besonders gefährdet sind Patientinnen, deren Gebärmuttergewebe nach einer Schwangerschaft oder Fehlgeburt an Festigkeit verloren hat.



Uterussarkom

Bösartiger Tumor der Muskel- oder Schleimhautschicht der Gebärmutter (Uterus). Das Uterussarkom ist eine seltene Krebserkrankung und tritt bevorzugt bei Frauen nach den Wechseljahren auf. Abnormale Blutungen sind oft die einzigen Beschwerden, Schmerzen im Unterbauch kommen relativ spät hinzu. Der Arzt entfernt die gesamte Gebärmutter einschließlich der Eileiter, Eierstöcken und benachbarten Lymphknoten. Alternativ zur operativen Methode besteht die Möglichkeit einer Strahlentherapie oder Chemotherapie.



Uteruszeichen

Vergrößerung und Auflockerung des Gebärmuttergewebes als eines der ersten Anzeichen einer Schwangerschaft.



UV-Strahlen (UV-Strahlung)

Energiereiche, elektromagnetische Strahlung mit einer Wellenlänge von 100–400 nm. Oberhalb dieses Wellenlängenbereichs beginnt das sichtbare Licht mit der Farbe violett. UV-A-Strahlen (UV-A-Strahlung) hat eine Wellenlänge von 315–400 nm. Sie bräunt die Haut beim Sonnenbaden. Unter Einwirkung von UV-B-Strahlen (UV-B-Strahlung) mit einer Wellenlänge von 280-315 nm entsteht Vitamin D. Zusätzlich verdickt sich die Haut und bildet so eine Schutzschicht gegen Sonnenbrand, der ebenfalls auf UV-B-Strahlung zurückzuführen ist. UV-C-Strahlen (UV-C-Strahlung) sind mit einer Wellenlänge von 280-100 nm die energiereichste Strahlung. Sie verursachen Bindehautentzündungen und Hautrötungen. Die UV-Strahlung ist der Hauptrisikofaktor für Hautkrebs. In der Medizin wird mit Hilfe von UV-Strahlen therapiert, diagnostiziert und desinfiziert.



Uvula bifida

Gespaltenes Gaumenzäpfchen (Uvula). Eine Uvula bifida ist die leichteste Form eines gespaltenen Gaumens.



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Diese Seite wurde zuletzt geändert am 15.03.2013 um 12:22

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