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Medizin von A bis Z: W

Wurzelneuritis (Radikuloneuritis, Radikulitis)

Erkrankung, bei der sich einzelne Nerven an ihrer Austrittstelle am Rückenmark (Spinalnerv) entzünden. Die Betroffenen leiden unter Schmerzen und Lähmungserscheinungen.



Wurzelspitzengranulom (apikales Granulom)

Bindegewebswucherung an der Spitze einer Zahnwurzel. Ein Wurzelspitzengranulom tritt bei chronischen Entzündungen des Zahnhalteapparats auf. Um das Wurzelspitzengranulom herum stirbt Knochenmaterial ab, was im Röntgenbild als dunkler Bereich sichtbar wird. Dabei besteht die Gefahr, dass sich im betroffenen Bereich Bakterien ansiedeln oder ein flüssigkeitsgefüllter Hohlraum im Kiefer entsteht (Zahnzyste). Um solchen Komplikationen vorzubeugen, ist ein baldiger Besuch beim Zahnarzt dringend anzuraten. Dieser entfernt die Wurzelspitze (Wurzelspitzenresektion) und entnimmt erkranktes oder abgestorbenem Zahnmark aus dem Wurzelkanal (Wurzelkanalfüllung).



Wurzelspitzenresektion (Apikotomie, Zahnwurzelspitzenresektion)

Chirurgischer Eingriff, bei dem der Zahnarzt eine Zahnwurzel mit abgestorbenem Mark entfernt. Auf diese Weise verhindert er, dass der gesamte Zahn gezogen werden muss. Eine Wurzelspitzenresektion ist bei einer gebrochenen Zahnwurzel oder verstopften und stark verkrümmten Kanälen angezeigt. Auch bei Wurzelspitzengranulomen und Zahnzysten kann ein solcher Eingriff erforderlich werden.



Wurzelsymptome

Krankheitszeichen, die auftreten, wenn die Nerven an ihrer Austrittstelle aus dem Rückenmark geschädigt sind. Hierzu zählen Schmerzen, Lähmungen, veränderte Reflexe und Sensibilitätsstörungen.



Wurzelzement

Äußerste Schicht der Zahnwurzel. Der Wurzelzement besteht zu 65 % aus Mineralien, zu 23 % aus mineralisierten Kollagenfasern und Zellen sowie zu 12 % aus Wasser. Seine Zusammensetzung ähnelt der eines Faserknochens.



Wutkrämpfe

Durch heftige Wut ausgelöstes zwanghaftes Schreien, Lachen oder Weinen. Der Wutkrampf tritt vor allem in der Trotzphase des Kleinkindes auf. Er kann mit Verkrampfungen einhergehen, die sich in manchen Fällen bis hin zu Atemnot, epilepsieähnlichen Zuckungen und Bewusstlosigkeit steigern. Spätestens, wenn das Kind das 5. Lebensjahr erreicht hat, ist mit keinen weiteren Wutkrämpfen mehr zu rechnen.



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Diese Seite wurde zuletzt geändert am 15.03.2013 um 12:22

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