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Medizin von A bis Z: Z

Zahnstatus

Auftakt aller Zahnarztbesuche. Der Arzt erfasst den Zustand jedes einzelnen Zahnes und legt das Ergebnis seiner Untersuchung in die Patientenakte.



Zahnzyste

Mit Flüssigkeit gefüllte Bindegewebskapsel im Ober- oder Unterkiefer. Eine Zahnwurzelzyste entsteht, wenn sich die Wurzel eines abgestorbenen Zahns entzündet. Sie schwillt so stark an, dass sie die Wurzeln umliegender Zähne oder die Kieferhöhle verdrängt. Eine follikuläre Zyste bildet sich um die Krone eines im Kiefer verbliebenen Zahnes. Beide Formen der Zahnzyste entfernt der Arzt so früh wie möglich.



Zeckenenzephalopathie

Gehirnentzündung deren Erreger durch Zecken übertragen werden. Die bekannteste Form der Zeckenenzephalopathie ist die Frühsommermeningoenzephalitis (FSME).



Zellatmung (innerer Abbau)

Stoffwechsel im Inneren der Körperzellen. Die Mitochondrien in der Zelle verbrennen Sauerstoff und setzen dabei Energie frei. Der Körper speichert diese als Phosphatverbindungen wie etwa ATP (Adenosintriphosphat).



Zelle

Kleinste lebensfähige Einheit des Organismus. Der menschliche Körper besteht aus 10.000 Milliarden einzelnen Zellen. Eine Zellmembran grenzt die Zelle von der Außenwelt ab. Über Rezeptoren in dieser Außenmembran nimmt die Zelle Reize auf und kommuniziert mit anderen Zellen. Die Zellen des menschlichen Körpers enthalten bis auf wenige Ausnahmen einen Zellkern (Nukleus), der die Erbinformationen der Zelle enthält, sowie zahlreiche Zellorganellen, beispielsweise Ribosomen und Mitochondrien. Lysosomen, Golgi-Apparat und endoplasmatisches Retikulum sind am zelleigenen Stoffwechsel beteiligt. Alle Organellen befinden sich außerhalb des Zellkerns im Zytoplasma, einer klaren, flüssigen und leicht viskösen Flüssigkeit, die auch das Zellskelett (Zytoskelett) enthält, das der Zelle seine Form gibt.



Zellenbad

Arme und Beine werden jeweils in separaten Wannen (Zellen) gebadet. In jeder Wanne befinden sich zwei Elektroden, zwischen denen elektrischer Strom fließt. Dieser lindert Schmerzen und fördert die Wundheilung.



Zellpolymorphie

Unterschiede in Form und Größe bei Zellen innerhalb eines Zellverbandes (z. B. Hautzellen). Zellpolymorphie tritt zum Beispiel bei bösartigen Zellneubildungen auf.



Zellteilung

Aus einer Zelle gehen durch Mitose zwei oder mehrere Tochterzellen hervor. Durch die Zellteilung kann der Körper wachsen und Zellverluste ausgleichen. Im menschlichen Körper werden jede Sekunde mehrere Millionen neue Zellen gebildet. Die Zellteilung wird streng kontrolliert und auf ein Mindestmaß beschränkt. Wenn dieses überschritten wird, kommt es zu einer Zellproliferation (Zellwucherung): Nach einer Entzündung wuchert das Bindegewebe. Zellen mit verändertem Erbgut entwickeln sich eventuell zu einem Tumor.



Zelltod

Absterben einer einzelnen Zelle. Beim Zelltod im Sinne einer Zytolyse zerlegen Enzyme die Zelle. Bei der Zytorhexis zerfällt die Zelle in ihre einzelnen Bestandteile. Es gibt verschiedene Todesursachen: Sauerstoffmangel, Gift, Kälte, Hitze oder Verletzungen führen zu einer Nekrose. Das heißt, die Zelle stirbt unfreiwillig. Beim programmierten Zelltod (Apoptose) spult die Zelle ein in ihrem Erbgut hinterlegtes Selbstmordprogramm ab. Dieses Programm kann von zytotoxischen T-Zellen aktiviert werden wenn die Zelle für den Körper gefährlich ist.



Zentralisation

Reaktion des Körpers auf einen lebensbedrohlichen Kreislaufkollaps. Die Blutgefäße in Haut und Extremitäten verengen sich. Das Blut wird so zu den lebenswichtigen Organen wie Herz, Niere, Lunge und Gehirn umgeleitet.



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Diese Seite wurde zuletzt geändert am 15.03.2013 um 12:22

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