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Medizin von A bis Z: N

Nervenzelle (Neurozyt, Ganglienzelle, Neuron)

Zellen, die elektrische Impulse auslösen, weiterleiten oder empfangen. Sinneseindrücke von und Befehle an die einzelnen Körperstrukturen werden in Form von Nervenimpulsen weitergeleitet. Die Kommunikation zwischen Nervenzellen erlaubt dem Körper, Vorgänge aufeinander abzustimmen und auf Außen- und Innenreize zu reagieren. Jede Nervenzelle besteht aus einem Nervenzellkörper (Perikaryon, Soma) und mehreren Zellfortsätzen. Der Zellkörper gewinnt Energie aus Nährstoffen und speichert das Erbgut, während die Zellfortsätze mit anderen Nervenzellen sowie Muskel- und Drüsenzellen kommunizieren. Zu ihnen gehören mehrere Dendriten und ein Axon. Die Dendriten dienen der Nervenzelle als Empfänger, während das Axon als Sender elektrische Impulse an andere Zellen ausschickt. Je nachdem, welche Distanz das Axon dabei überbrückt muss, ist es wenige hundert Mikrometer bis zu einem Meter lang. Die so genannten markhaltigen Axone sind von einer Markscheide (Neurolemm, Gliascheide, Myelinscheide) umgeben, die aus Schwannzellen (im peripheren Nervensystem) oder Oligodendrogliazellen (im zentralen Nervensystem) besteht. Zwischen den umwickelten Abschnitten liegen die Ranvier-Schnürringe.



Diese Seite wurde zuletzt geändert am 15.03.2013 um 12:22

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