Gesund leben | Vorsorge
Eltern und Kind
Gesundheit und Politik
Krankheiten | Therapie
Premium Gesundheitsinfos
Archiv
« |
Februar - 2012 | » |
||||
| S | M | D | M | D | F | S |
|---|---|---|---|---|---|---|
01 | 02 | 03 | 04 | |||
| 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 |
| 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 |
| 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 |
| 26 | 27 | 28 | 29 | |||
Diagnosefinder
Ansteckung am Arbeitsplatz verhindern
Auch im Büro: Hände desinfizieren schützt vor Krankheiten
Die Hände am Arbeitsplatz zu desinfizieren schützt nachweisbar vor weit verbreiteten und wiederkehrenden Masseninfektionen – und das nicht nur in medizinischen Berufen, sondern auch im Büro. Das belegt aktuell eine Studie von Wissenschaftlern der Universität Greifswald. Die Untersuchungsteilnehmer litten nach regelmäßiger Händedesinfektion deutlich seltener an Erkältungskrankheiten. Besonders auffällig war der Rückgang von Durchfallerkrankungen.
Ein Jahr lang desinfizieren
An der Studie nahmen 129 Verwaltungsmitarbeiter der Stadt Greifswald, der Universität und der Landesverwaltung Mecklenburg-Vorpommern teil. Dabei wurde bei der Auswahl darauf geachtet, dass die Verwaltungsmitarbeiter in Bereichen mit viel Publikumsverkehr tätig sind und ständig mit Akten und Dokumenten arbeiten müssen. Die Studienteilnehmer wurden in zwei Gruppen unterteilt. Während die eine Hälfte als Kontrollgruppe keine Händedesinfektionsmittel benutzte, desinfizierte sich die andere Hälfte die Hände mehrmals täglich, mindestens fünfmal, mit alkoholhaltigen Desinfektionsmitteln. Ein Jahr lang füllten alle Studienteilnehmer jeden Monat einen Fragebogen zu ihrer Gesundheit aus.
Deutlich weniger Krankmeldungen
Die Auswertung zeigte: In der Desinfektions-Gruppe gab es deutlich weniger Tage, an denen die Beteiligten am Arbeitsplatz mit Erkältung, Fieber und Husten kämpften. Außerdem mussten sie sich an weniger Tagen aufgrund von Erkältungen krank melden. Noch deutlicher war der Effekt bei Durchfallerkrankungen, bei denen der Arbeitszeitausfall am stärksten sank.
„Händedesinfektion lässt sich am Arbeitsplatz leicht einführen und sie wurde in unserem Fall überraschend gut von den Mitarbeitern angenommen“ sagt Studienleiter Prof. Axel Kramer. Die Händedesinfektion sei damit eine kostengünstige und effektive Möglichkeit der betrieblichen Gesundheitsförderung.



zurück