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Apotheker helfen in Haiti
Medikamentenversorgung für Erdbebenopfer
Nach dem verheerenden Erdbeben in Haiti ist der Schrecken für hunderttausende Überlebende noch nicht vorbei. Die Menschen brauchen in erster Linie sauberes Wasser, Nahrung und medizinische Versorgung. An der humanitären Hilfe nehmen auch Deutschlands Apotheker teil.
Erste-Hilfe-Paket bereits eingetroffen
Apotheker aus Deutschland starteten eine Hilfsaktion für die kranken und verletzten Erdbebenopfer in Haiti. Der Wohltätigkeits-Verein Apotheker helfen e.V. schickte Medikamente. Er beteiligte sich an einem Erste-Hilfe-Paket mit notwendigen Arzneimitteln, das die humanitäre Organisation Humedica auf die Karibikinsel gebracht hat. Dieses „Medi-Kit“ mit Arzneimitteln und Verbandstoffen sichert die Erstversorgung von 3.000 Menschen für drei Wochen. Zudem sind bereits eine Million Wasserentkeimungstabletten versandfertig gepackt. Das saubere Trinkwasser ist überlebenswichtig für die Millionen Menschen, die nach dem Beben obdachlos sind.
Apotheker ohne Grenzen vor Ort
Apotheker ohne Grenzen Deutschland e.V. hat am gestrigen Montag eine Apothekerin mit einem weiteren Team von Humedica nach Haiti geschickt. Dort unterstützt sie die Ärzte im Einsatz, versorgt Patienten und plant vor Ort den Einsatz weiterer Hilfe, denn zusätzliche Maßnahmen von Seiten der deutschen Apotheker sollen folgen. Beide Organisationen sind mit den Strukturen des Landes bereits vertraut. Sie leisteten schon im Jahr 2008 Hilfe in Haiti, nachdem dort mehrere Wirbelstürme schwere Verwüstungen angerichtet hatten.




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