Notdienstapotheken
Serviceapotheken
Apotheken
Ärztliche Bereitschaft
Giftnotruf

Gesund leben | Vorsorge

Eltern und Kind

Gesundheit und Politik

Krankheiten | Therapie

Premium Gesundheitsinfos

Archiv

«
Mai - 2012
»
SMDMDFS
 01
02
03
04
05
06
07
08
09
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
2728
29
30
 

Diagnosefinder

diagnosefinder
Medizinlexikon
A B C D E F G H I J K L M
N O P Q R S T U V W X Y Z
Twitter
 
Redaktion apotheken.de » Gesund leben | Vorsorge » Vorsorge aktiv

Autofahrer: Vorsicht mit Medikamenten


Medikamente beeinflussen Fahrtauglichkeit


Wer Medikamente einnimmt, sollte nicht bedenkenlos ins Auto steigen. Der Grund: Viele Medikamente beeinträchtigen die Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit. Der Effekt ist dabei unterschiedlich stark und hängt von der Art des Wirkstoffs ab. Darauf weist aktuell die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) hin. 

Goldregel: Nur nüchtern fahren

„Jeder weiß, dass sich Alkohol nicht mit dem Autofahren oder dem Bedienen gefährlicher  Maschinen verträgt. Das Risiko von Medikamenten wird aber oft unterschätzt“, sagt Erika Fink, Präsidentin der Bundesapothekerkammer. Dabei beeinflussen manche Medikamente das Fahrverhalten genauso negativ wie Alkohol. So stellen auch Autofahrer unter der Einwirkung von rezeptfreien Erkältungspräparaten oder Schlafmitteln eine Gefahr im Straßenverkehr dar. Vorsicht ist zudem bei Salben oder Tropfen für die Augen geboten. Diese können nämlich die Sehfähigkeit verschlechtern und dazu führen, dass Autofahrer ihre Umwelt verschwommen wahrnehmen. Daher gilt in solchen Fällen: Erst dann ins Auto steigen, wenn die Augen wieder klar sehen. 

Um am nächsten Morgen nüchtern ins Auto zu steigen, empfiehlt es sich, Medikamente generell nur abends einzunehmen. Da es aber abhängig von der Dosis passieren kann, dass sie noch am Morgen nachwirken, sollte sich jeder Autofahrer beim Kauf rezeptfreier Medikamente vom Apotheker beraten lassen. Das gleiche gilt auch für Medikamente, die auf Rezept verschrieben werden. Zudem sollte ein Präparat nicht ohne ärztlichen Rat abrupt abgesetzt werden, denn auch das kann ungeahnte Folgen haben.


26.10.2010 | Von: Dr. nat. med. Anke Kopacek