Gesund leben | Vorsorge
Eltern und Kind
Gesundheit und Politik
Krankheiten | Therapie
Premium Gesundheitsinfos
Archiv
« |
Mai - 2012 | » |
||||
| S | M | D | M | D | F | S |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 01 | 02 | 03 | 04 | 05 | ||
| 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 |
| 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 |
| 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 |
| 27 | 28 | 29 | 30 | 31 | ||
Diagnosefinder
Hoher Blutdruck, schwaches Gedächtnis
So bleiben Sie geistig fit
Schon lange ist bekannt: Wer seinen Blutdruck in Schach hält, beugt Erkrankungen wie Schlaganfall und Herzinfarkt vor. Der Blutdruck beeinflusst jedoch auch die geistige Fitness. Laut einer US-amerikanischen Studie steigt bereits bei leicht erhöhtem Blutdruck das Risiko eine Gedächtnisschwäche zu bekommen.
Je höher der Blutdruck, desto schlechter die geistige Fitness
Steigt der Blutdruck über einen Wert von 140/90 Millimeter Quecksilber, sprechen Ärzte von Bluthochdruck. Wenn man diesen nicht rechtzeitig erkennt und behandelt, schädigt er die Blutgefäße. Das gilt auch für die Gefäße im Gehirn. Sind diese erst angegriffen, kann das Gehirn nicht mehr ausreichend durchblutet und mit Sauerstoff versorgt werden. Die Folge ist eine abnehmende Geistesleistung, die sich in Konzentrationsschwäche oder Erinnerungslücken bemerkbar macht. Eine mögliche Spätfolge ist Demenz.
Dieses Phänomen nahmen Wissenschaftler der Indiana University School of Medicine nun in einer Studie mit 24.000 Männern und Frauen genauer unter die Lupe. Ihr Ergebnis: Bereits ein Anstieg des systolischen Blutdrucks um 10 Millimeter Quecksilber erhöht das Risiko für eine Gedächtnisschwäche um vier Prozent. In weiteren Studien soll überprüft werden, ob eine konsequente Blutdruckeinstellung die geistige Fitness steigert.
Vorbeugen ist das A und O
„Unsere Ergebnisse veranschaulichen wie wichtig eine frühzeitige Behandlung von hohem Blutdruck ist. Damit könnte man nicht nur Schlaganfall vorbeugen, sondern offenbar auch dem geistigen Verfall“, fasst Studienleiter Frederick Unverzagt zusammen.
Gelegentliche Blutdruckkontrollen seien deshalb ratsam. Ihre geistige Fitness können Sie zudem durch regelmäßiges Training stärken, zum Beispiel beim Rätseln oder Lesen.
- Links:
- Die Studienergebnisse können Sie online in der Fachzeitschrift "Neurology" nachlesen.



zurück