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Die Schule kommt, die Zähne gehen
Zahnärztliche Vorsorge für Grundschulkinder
Die meisten Kinder fiebern dem allerersten Schultag entgegen. Schulstart heißt auch Zahnwechsel: Am Ende der Kindergartenzeit geht es meistens schon mit Wackelzähnen los. Die Milchzähne fallen nach und nach aus, die ersten bleibenden Zähne erscheinen.
Zweimal jährlich zur Vorsorge
Die Techniker Krankenkasse (TK) in Sachsen-Anhalt weist deshalb darauf hin, dass Kinder ab dem sechsten Geburtstag zweimal im Jahr zur Vorsorge zum Zahnarzt gehen können. Dabei stellt der Zahnarzt beispielsweise auch fest, ob die gefurchten Kauflächen der neuen Backenzähne versiegelt werden sollten, um sie wirksam und dauerhaft vor Karies zu schützen. Die Abrechnung erfolgt einfach über die Krankenversichertenkarte. Eine Praxisgebühr fällt nicht an. "Eltern sollen ihre Kinder unbedingt zu den Vorsorgeterminen bringen, denn so trainieren Grundschüler schon regelmäßig, ihre Zähne checken zu lassen und das Gebiss gesund zu halten. Außerdem bauen sich Ängste gar nicht erst auf und die Kontrolle wird zur Routine" sagt Kerstin Boßner, Zahnärztin der TK.
Früh Verantwortung für die Gesundheit tragen
Ab dem zwölften Lebensjahr bekommen die Jungen und Mädchen vom Zahnarzt ein Bonusheft, das bei jedem Besuch abgestempelt wird. Ein vollständiges Bonusheft kann später bares Geld wert sein. Wer später einmal eine Krone braucht, bekommt einen höheren Zuschuss, wenn er regelmäßig bei der Vorsorge war. Eltern können ihre Kinder in die Verantwortung für das Bonusheft einbeziehen. Kerstin Boßner rät: "Teenager können ihr Bonusheft durchaus selbst verwahren und sollten auch einen Kalender haben, in den sie ihre nächsten Vorsorgetermine selbst eintragen. So lernen die Jungen und Mädchen schon früh, sich für ihre Gesundheit verantwortlich zu fühlen." Einige Kassen bieten den Eltern auch einen kostenlosen Erinnerungsservice für Vorsorgetermine an.



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