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Diagnosefinder
Elektronische Gesundheitskarte kommt
Krankenkassen geben Karten ab Oktober 2011 aus
Das Projekt elektronische Gesundheitskarte (eGK) läuft. Die neue Versicherten-Chipkarte gilt ab dem 1. Oktober 2011. Das teilten die kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), die kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) und der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung in einer gemeinsamen Pressemittelung mit.
Neue Karte – neue Lesegeräte
Mit der Einführung der eGK müssen gleichzeitig auch neue Lesegeräte installiert werden. Das bis zum Herbst umzusetzen, ist nun Aufgabe der Arztpraxen. Sie können die Lesegeräte für eine festgelegte Pauschale ab April vom Hersteller erwerben und sich die Kosten von den Krankenkassen erstatten lassen. „Die vereinbarten Pauschalen gibt es für Geräte, die bis zum 30. September bestellt sind. Sie decken die entstehenden Kosten“, sagt Günther Buchholz von der KZBV.
Das bedeutet, dass den praktizierenden Ärzten für stationäre Lesegeräte 355 Euro, für die Installation 215 Euro und für mobile Lesegeräte 280 Euro zur Verfügung stehen. Diese Pauschalen sollen die Kassen im zweiten und dritten Quartal dieses Jahres erstatten. „Regional können die Kassenärztlichen Vereinigungen und die Kassen auch schon früher mit der Erstattung beginnen“, erklärt Carl-Heinz Müller von der KBV.
Alte Chipkarten bleiben noch eine Weile gültig
Die eGK bekommen die Patienten ab Oktober dann von ihren Krankenkassen. Sie gilt zunächst zusätzlich zur bisherigen Versicherten-Chipkarte. Erst ab 2013 werden die Kassen ausschließlich die elektronische Gesundheitskarte ausgeben – vorausgesetzt alle Arztpraxen verfügen bis dahin über die entsprechenden Lesegeräte. Das Neue an der eGK: Neben persönlichen Daten können auch Krankendaten gespeichert werden, also etwa Informationen zur Diagnose und Therapie.



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