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Erstickungsgefahr durch Nüsse
Kleinkinder verschlucken sich am häufigsten an Nüssen
Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) weist auf die Erstickungsgefahr durch Nüsse für Kleinkinder hin. Sie seien die häufigste Ursache für Erstickungsnotfälle, die behandelt oder gar operiert werden müssen. Eltern sollten deshalb gerade in der Weihnachtszeit gut aufpassen, wenn sie ihren kleinen Kindern Nüsse zu Essen geben. Das BfR fordert einen entsprechenden Warnhinweis auf Verpackungen.
Nüsse gefährlicher als Spielzeug
Neuere Fallzahlen aus Kinderkliniken zeigen, dass über die Hälfte aller Erstickungsnotfälle von Nüssen verursacht wird. Hingegen sind es nur 20 Prozent der Fälle, in denen Spielzeugteile in die Atemwege gelangen. Damit ist das Risiko von Kleinkindern, sich an Nüssen zu verschlucken, bedeutend höher als das Risiko, dass Spielzeugteile in die Luftröhre gelangen. Es sei deshalb notwendig, Eltern und Erzieher auf die Erstickungsgefahr hinzuweisen, sagte der Präsident der Behörde, Andreas Hensel, am Dienstag in Berlin. Dass Spielzeug gekennzeichnet werden müsse und Nüsse nicht, sei angesichts der Zahlen nicht sinnvoll.
Vor allem Erdnüsse können leichter in die Luftröhre und die tiefen Bereiche der Luftwege gelangen als andere Fremdkörper, weil sie klein, glatt und ölig sind. Das kann zu schweren Gesundheitsschäden oder in seltenen Fällen zum Erstickungstod führen. Das BfR rät, Kinder nicht unbeaufsichtigt Nüsse naschen zu lassen oder sie in ihrer Reichweite aufzubewahren. Für Kleinkinder eignen sich vor allem Erdnüsse nur, wenn sie in aller Ruhe essen und dabei beaufsichtigt werden.



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