Notdienstapotheken
Serviceapotheken
Apotheken
Ärztliche Bereitschaft
Giftnotruf

Gesund leben | Vorsorge

Eltern und Kind

Gesundheit und Politik

Krankheiten | Therapie

Premium Gesundheitsinfos

Archiv

«
Mai - 2012
»
SMDMDFS
 01
02
03
04
05
06
07
08
09
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
2728
29
30
31
 

Diagnosefinder

diagnosefinder
Medizinlexikon
A B C D E F G H I J K L M
N O P Q R S T U V W X Y Z
Twitter
 
Redaktion apotheken.de » Gesund leben | Vorsorge » Forschung verstehen

Fettleibigkeit lässt Gehirn altern


Starkes Übergewicht führt zum Verlust von Hirnsubstanz


Fettleibigkeit birgt das Risiko, geistigen Verfall und Demenz im Alter zu beschleunigen. Übergewicht erhöht das Risiko für Diabetes, Bluthochdruck und Schlaganfall, die wiederum den Verlust von Hirnsubstanz verstärken. Nach einer amerikanischen Studie, die in Human Brain Mapping veröffentlicht wurde, ist das Hirnvolumen bei Übergewicht und Fettleibigkeit im hohen Alter auch dann reduziert, wenn die geistigen Fähigkeiten noch vorhanden sind.

Mit Hilfe einer speziellen Kernspin-Untersuchung, bestimmten Wissenschaftler um Paul Thompson von der Universität Los Angeles das Volumen von weißer und grauer Hirnsubstanz ihrer älteren Untersuchungsteilnehmer. Sie verglichen später das Gehirnvolumen von über 90 Hochbetagten, die noch nach fünf Jahren im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte waren.

Reduziertes Hirnvolumen bei Übergewichtigen

Dabei wurde deutlich, dass eine Verringerung der Hirnsubstanz, eng mit dem Body Mass Index (BMI) zusammenhängt. Der BMI ergibt sich aus dem Körpergewicht in Kilogramm geteilt durch das Quadrat der Körpergröße. Studienteilnehmer mit zu hohem BMI wiesen ein geringeres Hirnvolumen auf, als die Normalgewichtigen.

Das Gehirn der 51 übergewichtigen Studienteilnehmer war um durchschnittlich sechs Prozent geschrumpft. 14 fettleibige Teilnehmer hatten sogar ein um 8 Prozent kleineres Gehirn als die Normalgewichtigen. Obwohl ihre geistigen Fähigkeit noch uneingeschränkt waren, könnte das ein Hinweis auf einen bevorstehenden Leistungsabbau sein. Betroffen sind vor allem die Regionen, die mit einer Demenzerkrankung in Verbindung stehen.


31.08.2009 | Von: Susanne Kemmer