Gesund leben | Vorsorge
Eltern und Kind
Gesundheit und Politik
Krankheiten | Therapie
Premium Gesundheitsinfos
Archiv
« |
Mai - 2012 | » |
||||
| S | M | D | M | D | F | S |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 01 | 02 | 03 | 04 | 05 | ||
| 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 |
| 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 |
| 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 |
| 27 | 28 | 29 | 30 | 31 | ||
Diagnosefinder
Flugreisen mit Atemwegserkrankung
Sauerstoff im Flugzeug
Obstruktive Atemwegserkrankungen schließen Reisen in weit entfernte Regionen der Erde nicht grundsätzlich aus. Langstreckenflugzeuge fliegen jedoch meist in einer Höhe von 9 bis 11 km. Der Kabineninnendruck entspricht während des Flugs einer Höhe von etwa 2.400 m über dem Meeresspiegel. Das bedeutet, dass der Sauerstoffdruck in der Kabine vermindert ist - etwa so wie bei einem Aufenthalt in den Alpen. Außerdem wird die Umluft in der Flugzeugkabine angewärmt, wobei die Luft sehr trocken wird. Patienten mit Atemwegserkrankungen können den verminderten Sauerstoffdruck unter Umständen nicht ausgleichen, so dass auch der Sauerstoffdruck im Blut und die Sauerstoffsättigung des Blutes deutlich absinken.
Zusätzliche Sauerstoffversorgung
Oft sind Betroffene während des Fluges auf eine zusätzliche Sauerstoffversorgung angewiesen. Etliche Fluggesellschaften untersagen die Mitnahme eines Sauerstoffvorrates in das Flugzeug. Betroffene müssen sich dann darauf verlassen, dass die Fluggesellschaft Sauerstoff zur Verfügung stellt. Die Bedingungen für die Bereitstellung von Sauerstoff variieren zwischen den einzelnen Fluggesellschaften stark. Unter Umständen ist die Sauerstoffanwendung auch nur bei Start und Landung verboten. Die European Lung Foundation hat alle europäischen Fluggesellschaften nach deren Bedingungen für eine zusätzliche Sauerstoffversorgung befragt und die Ergebnisse in einer Datenbank veröffentlicht (http://www.de.european-lung-foundation.org).
- Links:
- Zur European Lung Foundation



zurück