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Diagnosefinder
Gemüse schützt Babys vor Diabetes
Richtige Ernährung in der Schwangerschaft hilft
Schwangere können durch eine gemüsereiche Ernährung ihr ungeborenes Kind vor Typ-1-Diabetes schützen. Das haben Forscher der Universität Göteborg in Schweden herausgefunden. Die Forscher untersuchten das Blut von 6.000 Kindern im Alter von fünf Jahren. Drei Prozent der Kinder hatten litten an Typ-1-Diabetes oder einer Vorstufe der Krankheit.
Gemüse als Schutzfaktor
Am seltensten waren die Kinder an Diabetes erkrankt, deren Mütter in der Schwangerschaft täglich Gemüse gegessen hatten. Kinder, deren Mütter nur selten Gemüse zu sich genommen hatten, wiesen ein doppelt so hohes Risiko für Diabetes oder hohe Antikörperkonzentrationen auf.
Ernährungsexpertin und Projektmitarbeiterin Hilde Brekke sagt: „Wir können nicht mit letzter Sicherheit sagen, dass das Gemüse selbst diesen schützenden Effekt hat. Allerdings schienen andere Faktoren den Zusammenhang nicht zu erklären. Auch andere Ernährungsfaktoren, die wir untersucht haben, konnten nicht in Zusammenhang mit einem geringeren Diabetesrisiko gebracht werden.“
Diabetes eine weltweite Last
Typ-1-Diabetes hängt hauptsächlich von erblichen Faktoren ab und ist ein wachsendes Problem. Forscher erwarten, dass bis zum Jahr 2020 doppelt so viele Kleinkinder erkrankt sein werde wie jetzt (apotheken.de berichtete). Beim Typ-1-Diabetes zerstören Antikörper Zellen der Bauchspeicheldrüse, so dass der Körper kein eigenes Insulin mehr produzieren kann. Ohne Insulin kann der Körper keine Kohlenhydrate wie Zucker mehr abbauen und es kommt zu einem erhöhten Blutzuckerspiegel.



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