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Gesund in den Wechseljahren


Sportlerinnen fühlen sich besser


Frauen ab 50 Jahren können mit regelmäßigem Sport ihr Wohlbefinden erheblich verbessern. Sie sollten dreimal in der Woche Ausdauer, Kraft, Koordination und Flexibilität trainieren, rät die Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention in Frankfurt. Als Beispiel empfehlen die Experten diese Kombination: je einmal in der Woche Schwimmen, Laufen inklusive zehnminütigem Gymnastikprogramm und Krafttraining. Alternativ bieten sich je einmal wöchentlich Golfspielen, Radfahren sowie Pilates- oder Aerobic-Training an. Eine weitere Möglichkeit ist, die Kombination aus Schwimmen, Nordic Walking und Ballsporttraining täglich durch ein spezielles Gymnastikprogramm zu ergänzen.

Sport schütz vor Krankheiten und macht gute Laune

Die Wechseljahre können bei Frauen das allgemeine Wohlbefinden, ihre Gesundheit und die Leistungsfähigkeit beeinträchtigen. Die Wechseljahresbeschwerden dauern zwischen sechs Monaten und drei Jahren, also so lange, bis sich der Körper der betroffenen Frau an die neue Hormonlage gewöhnt hat. Die Behandlung der Beschwerden ist schwierig. Mehrere Studien haben den Sportmedizinern zufolge aber ergeben, dass Bewegung nicht nur vor dem in dieser Altersgruppe häufigen Brustkrebs, Herz- und Gefäßerkrankungen sowie Knochenschwund schützt, sondern auch vor Gelenkerkrankungen und psychischen Durchhängern. Wichtig sei außerdem, nicht zuzunehmen und sich ausgewogen - mit einem höheren Eiweißanteil - zu ernähren.


04.08.2009 | Von: Dorothee Steeb