Gesund leben | Vorsorge
Eltern und Kind
Gesundheit und Politik
Krankheiten | Therapie
Premium Gesundheitsinfos
Archiv
« |
Mai - 2012 | » |
||||
| S | M | D | M | D | F | S |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 01 | 02 | 03 | 04 | 05 | ||
| 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 |
| 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 |
| 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 |
| 27 | 28 | 29 | 30 | 31 | ||
Diagnosefinder
Gesunde Ehe
Verheiratete leben gesünder
Heiraten lohnt sich offenbar für die Gesundheit. Laut einer internationalen Studie schützt die Ehe Männer und Frauen vor psychischen Problemen wie Depressionen, Suchterkrankungen oder Angststörungen. Trennungen und Scheidungen hingegen wirken genau umgekehrt. Diese Ergebnisse stellte die Psychologin Kate Scott von der neuseeländischen Universität Otago jetzt vor, die die Studie leitete.
Frauen und Männer profitieren gleichermaßen
Für ihre Untersuchung hat Scott die Daten von knapp 34.500 Menschen aus 15 verschiedenen Ländern ausgewertet. Die Daten stammen aus der breit angelegten „World Mental Health“ Umfrage der Weltgesundheitsorganisation. Bisher galt die Meinung, dass vor allem Männer gesundheitlich von einer Ehe profitieren. Das kann Scott nicht bestätigen: „Wir haben herausgefunden, dass die Ehe für Frauen genauso wie für Männer vorteilhaft ist, was die psychische Gesundheit betrifft. Und das gilt im Vergleich mit geschiedenen und immer schon unverheirateten Menschen gleichermaßen“, sagt Scott. Einen Unterschied zwischen Frauen und Männern gäbe es jedoch: Während der ersten Ehe haben Frauen ein höheres Risiko depressiv zu werden. Das erklärt Scott damit, dass sie sich in der ersten Ehe noch stärker an traditionellen Rollenbildern orientieren und das belastet die Psyche.
Kummer macht krank
Das größte Risiko einer psychischen Erkrankung haben laut der Untersuchung Menschen, die verheiratet waren und es nicht mehr sind – sei es weil sie sich getrennt haben, geschieden sind oder der Partner gestorben ist. „Die Erschütterung und der Kummer, die eine Trennung auslöst, macht die Menschen anfällig für psychische Krankheiten“, sagt Scott. Bei Männern führt das häufiger zu Depressionen, währen Frauen eher zu Alkohol oder Drogen greifen.



zurück