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Diagnosefinder
Heilendes Katzenschnurren
Katzenschnurrtherapie lindert Schmerzen
Schnurrende Katzen erwärmen nicht nur das Herz, sondern ersparen dem Menschen auch Schmerzen. Österreichische Ärzte haben ein Katzenschnurrgerät entwickelt, das die Frequenz des Katzenschnurrens nachahmt. Der dabei auf den Körper übertragene Schall bekämpft Schmerzen und fördert die Durchblutung.
Bunte Therapiepalette
Die ersten Erfolge erzielten die Mediziner vor allem in der Behandlung von Schmerzen. So profitierten vor allem Patienten mit Kreuzbeschwerden oder Arthrosen von der KST. Die Mediziner vermuteten wohl schon, dass Katzenschnurren bei Arthrose helfen würde: Schnurrende Katzen bekommen nämlich offenbar gar keine. Auch bei Asthma und anderen Lungenerkrankungen hat sich die KST als wirksam erwiesen. So erhöhte sich bei Betroffenen der Sauerstoffgehalt im Blut und ließ sie wieder beschwerdefrei atmen. Die Patienten profitierten davon derart, dass sie eine Zeitlang ihr Asthmaspray gar nicht mehr brauchten. Kürzlich kam die Katzenschnurrtherapie auch bei Diabetes zum Einsatz. Der Grund: Viele Patienten kämpfen mit diabetischen Füßen. Die Blutgefäße sind dabei so schlecht durchblutet, dass die Zehen allmählich absterben. Lässt sich der Prozess nicht aufhalten, drohen Amputationen. Diese Gefahr kann die KST jedoch abwenden – dank ihrer durchblutungsfördernden Wirkung.
Chemiefreie Schmerztherapie
Ob also für das seelische oder körperliche Wohlergehen, Katzenschnurren lässt sich vielfältig einsetzen. Dabei genügen nach Meinung der Mediziner bereits fünf bis zehn Therapien, um erste Behandlungserfolge zu erzielen. Das Positive daran: Diese Form der Schmerztherapie kommt ganz ohne Medikamente aus. Im besten Fall macht sie sogar den Einsatz gängiger Schmerzmittel überflüssig.



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