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Heiligabend ohne Brummschädel


Wie Sie das Fest gesund überstehen


Am Heiligen Abend locken Festessen, Geschenke und die liebe Familie. Doch froh und munter ist niemand mehr, wenn der Bauch nach dem üppigen Essen weh tut und der Kopf vom Glühwein dröhnt. Und dann hängt auch noch der Haussegen schief, die Verwandtschaft nervt. Wie Sie den Gefahren am Weihnachtsfest ausweichen können, verrät DAK-Ärztin Elisabeth Thomas.

Frische Luft nach dem Schlemmen

Ein bisschen zu viel vom fetten Gänsebraten und dem leckeren Tiramisu genascht, hier und da ein Plätzchen in den Mund gesteckt und schon ist er da, der Blähbauch. Jetzt nicht sitzen bleiben, sondern bewegen. „Nach üppigem Festschmaus hilft am besten Bewegung. Ein ausgedehnter Spaziergang an der frischen Luft kurbelt den Kreislauf an“, weiß Elisabeth Thomas. Danach beruhigt ein Kräutertee den Magen. Gut für die Verdauung sind auch Anis und Ingwer. Sie bekämpfen die Übelkeit. 

An Alkohol wird zu Weihnachten auch nicht gespart, wer gönnt sich nicht gerne ein Gläschen mehr? Viel Wasser trinken und salzig essen beugt dem Brummschädel vor. Und die Kater-Klassiker nicht vergessen: Salzgurken, Matjes und Rollmöpse sollten Sie vorsorglich im Kühlschrank bunkern. Obst und Vollkornbrot können auch nicht schaden. So kann sich der Körper bis Silvester regenerieren.

Familientreffen ohne Kopfschmerzen

Leider ist die Stimmung unterm Weihnachtsbaum nicht immer so harmonisch wie sich das jeder wünscht. Ein Ausflug an der frischen Luft vertreibt so manche schlechte Laune und die lieben Verwandten kleben nicht mehr so aufeinander. Lockerer ist die Atmosphäre dann, wenn Sie Freunde oder Nachbarn einladen. Auszeiten an Rückzugsorten, wo Sie ein  bisschen für sich allein sein können, sollten ebenfalls erlaubt sein.


22.12.2011 | Von: Julia Heiserholt