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Diagnosefinder
Herzgesund trotz Vorbelastung
Mediterrane Kost senkt auch Herzrisiko vorbelasteter Männer
Viel Obst und Gemüse, Fisch und Geflügel und Olivenöl statt Butterschmalz – dass mediterrane Kost gesund ist, vor allem für das Herz, ist bekannt. Jetzt hat sich gezeigt, dass selbst Männer, die familiär bedingt ein erhöhtes Risiko für Herzkrankheiten haben, von dieser Art der Ernährung profitieren.
Mittelmeerkost verbessert Herzfrequenz
Wissenschaftler der US-amerikanischen Indiana Universität in Bloomington wollten der positiven Wirkung der Mittelmeerkost auf den Grund gehen. Sie analysierten dazu die Daten zur Ernährung und Herzgesundheit von 276 männlichen Zwillingspaaren. Um zu beurteilen, wie gesund die Herzen der Männer sind, zogen sie die so genannte Herzfrequenzvariabilität heran. Sie gibt an, in welchem Maße das Herz in der Lage ist, die Herzschlagfolge auf kleinste innere und äußere Veränderungen fein abzustimmen, also langsamer oder schneller zu schlagen. Ist diese Fähigkeit eingeschränkt, drohen Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Die Daten der untersuchten Zwillingspaare zeigen, dass sich die mediterrane Kost auf genau diese Fähigkeit positiv auswirkt. Umso eher die Männer sich mediterran ernährten, umso besser war auch ihre Herzfrequenzvariabilität.
Den genetischen Einfluss minimieren
Die positive Nachricht ist, dass auch Studienteilnehmer, die genetisch bedingt ein erhöhtes Risiko für koronare Herzkrankheit oder plötzlichen Herztod haben, von diesem Effekt profitierten. Zwar kann die Ernährung laut der Studie den genetischen Einfluss nicht völlig wett machen, doch sie kann ihm deutlich entgegen wirken. Die Autoren weisen jedoch darauf hin, dass sich die Ergebnisse nicht verallgemeinern lassen, da keine Frauen an der Studie teilgenommen haben.



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