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Klinikaufenthalte werden kürzer
Patienten bleiben 8 Tage im Krankenhaus
Jeder fünfte Deutsche musste im letzten Jahr ins Krankenhaus. Wie lange ein Aufenthalt im Schnitt dauert und wie viele Patienten die Kliniken 2008 behandelten, teilte jetzt das Statistische Bundesamt mit. Es verglich die Zahlen zur stationären Versorgung 2008 mit jenen von 2007.
Mehr Patienten, dafür kürzerer Aufenthalt
Gerne möchte keiner hin und viele fürchten sich davor, doch oft ist ein Krankenhausaufenthalt unumgänglich. Im Vergleich zum Vorjahr war das 2008 sogar öfter der Fall: 17,4 Millionen Patienten wurden vollstationär behandelt – fast jeder fünfte Deutsche. Das sind 200.000 mehr als 2007. 804.000 Vollbeschäftigte standen für die Versorgung der Krankenhauspatienten bereit. 127.000 davon sind Ärzte, 677.000 Klinikpersonal im nichtärztlichen Dienst.
Während zwar mehr Patienten in eine Klinik eingeliefert wurden, nahm die Aufenthaltsdauer im Durchschnitt ab: 8,1 Tage belegte jeder sein Krankenhausbett. 2007 waren es noch 8,3 Tage gewesen.
Insgesamt gibt es 2.067 Krankenhäuser in Deutschland, zusammen stellen sie 500.000 Betten zur Verfügung. Das sind weniger, als es 2007 noch gab. Vor allem die Zahl der Kliniken in öffentlicher Trägerschaft nahm ab. Trotzdem wird weiterhin jedes zweite Krankenhausbett von einem öffentlichen Träger unterhalten. Nur jedes sechste steht in einem privat geführten Krankenhaus, insgesamt 79.600.



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