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Magnesium für Herz und Knochen


Was der Mineralstoff alles kann


Mineralstoffe regulieren viele Stoffwechselprozesse und halten den Körper gesund. Magnesium, der Alleskönner unter den Mineralstoffen, steuert wichtige Prozesse zur Energiegewinnung, stärkt die Muskel-, Nerven- und Knochenfunktion und gilt als Anti-Stress-Mineral.

Magnesium hält Herz im Rhythmus

Bei Stress, Aufregung oder Sport schlägt das Herz schneller. Dann hilft Magnesium, es wieder in den richtigen Rhythmus zu bringen. Es schützt den Herzmuskel vor übermäßigem Energieverbrauch und dämpft die Muskelerregung. Zudem verbessert Magnesium die Sauerstoffversorgung des Herzens, indem es die Blutgefäße erweitert und den Blutdruck erhöht.

Ruhige Nerven und starke Knochen

Nicht nur beanspruchten Muskeln tut Magnesium gut, sondern auch unruhigen Nerven und schwachen Knochen. Es senkt die Erregbarkeit der Nerven und lindert Unruhezustände. Der Mineralstoff baut außerdem die Knochen auf. 60 Prozent des gesamten Magnesiums speichert der Körper in den Knochen. Dort  sorgt es dafür, dass die Knochen sich gesund entwickeln und gesund bleiben.

Zu wenig Magnesium schadet

Wird der Körper nicht ausreichend mit Magnesium versorgt, so sind Stoffwechselschäden zu befürchten. Magnesiummangel äußert sich durch Symptome wie Nervosität, migräneartige Kopfschmerzen, Konzentrationsschwäche, Muskelkrämpfe, Schlafstörungen und Bluthochdruck. In schweren Fällen drohen sogar Herzrhythmusstörungen und Herzmuskelschwäche.

Gründe für einen Magnesiummangel können Alkoholismus, chronische Magen-Darm-Leiden, Diabetes oder schwere Durchfälle sein. Auch Abführmittel, Antibabypille, Kortisonpräparate oder harntreibende Mittel verursachen häufig Mangelerscheinungen.

Lebensmittel vielfältige Quelle

Eine ausgewogene Ernährung schützt vor solchen Mangelerscheinungen. Neben vielen Vollkorn- und Milchprodukten liefern Lebensmittel wie Kartoffeln, Hülsenfrüchte, grünes Gemüse, Nüsse oder Bananen den wertvollen Mineralstoff. Auch magnesiumhaltige Mineralwässer oder Magnesiumtabletten beugen einem Mangel vor.


29.11.2011 | Von: Dr. nat. med. Anke Kopacek