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Minusgrade gehen ans Herz
Bei starker Kälte Anstrengungen vermeiden
Solange die Temperaturen draußen deutlich unter null Grad bleiben, sollten Menschen mit einer Herzerkrankung sich nicht zu stark körperlich belasten.
Menschen, die von Bluthochdruck oder einer Erkrankung der Herzkranzgefäße betroffen sind oder zu Thrombosen neigen, rät der Bundesverband Niedergelassener Kardiologen (BNK) bei starker Kälte Tätigkeiten wie Schneeschaufeln oder das Tragen schwerer Gegenstände zu vermeiden.
Sport lieber nur drinnen
Bei Kälte ziehen sich die Arterien zusammen, so dass der Blutdruck ansteigt. Bei einer bereits verengten Arterie kann es dadurch zu einem Verschluss kommen, ein Herzinfarkt droht. „Leichte sportliche Betätigung ist bei den meisten Patienten mit einer Herzkranzgefäßerkrankung sehr gut, doch bei starker Kälte ist es besser, sich dabei etwas zurückzunehmen oder vorübergehend in Innenräumen aktiv zu sein", empfiehlt Dr. Smetak vom BNK.
Auch bei Menschen, die bisher keine Probleme mit dem Herzen hatten, können bei starken Minusgraden Anzeichen einer möglichen Herzerkrankung auftreten. „Wenn man in der Kälte Schmerzen, ein Druckgefühl oder ein Brennen im Brustkorb spürt, ist es ratsam die Beschwerden möglichst rasch ärztlich abzuklären", sagt Dr. Smetak.
Auch Arme und Beine gut einpacken
Kälte steigert auch die Gefahr einer Thrombose. Besonders gefährdet sind dabei die Beine, die im Winter oftmals unzureichend vor Kälte geschützt werden. Personen, bei denen eine Neigung zu Blutgerinnseln besteht, insbesondere Patienten die bereits einen Herzinfarkt oder Schlaganfall erlitten haben, sollten auch Arme und Beine ausreichend vor Kälte schützen. So überstehen sie auch die letzten eisigen Wochen des Winters gesund.



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