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Naschen trotz Allergie
Ohne Ausschlag durch den Advent
Allergiker sind wirklich nicht zu beneiden. Weihnachten steht vor der Tür und überall locken Butterstollen, Nussplätzchen und Lebkuchen. Leider stecken in vielen weihnachtlichen Gebäcken Zutaten, die allergische Reaktionen auslösen. Wer einige Ratschläge befolgt, muss trotzdem nicht auf die Leckereien verzichten.
Süßigkeiten bergen Gefahren
Viele Süßwaren enthalten Zutaten, die für Allergiker tabu sind. Denn oft reicht eine winzige Menge Haselnüsse oder Mandeln, die eine allergische Reaktion auslöst. Sie reichen von Hautrötungen bis zum lebensbedrohlichen Kreislaufschock.
Gekaufte Plätzchen und Kuchen sind darum einem kritischen Blick zu unterziehen. Achten Sie genau auf die Zutatenliste. Viele Produkte enthalten zumindest Spuren von Allergieauslösern.
Genuss erlaubt
Nussallergiker reagieren nur auf bestimmte Nusssorten. Am besten klären Sie mit Ihrem Arzt, was Sie essen dürfen und was Sie besser meiden. Als Allergiker müssen Sie sich jedenfalls nicht alles verbieten. Viele leckere Dinge sind ohnehin ungefährlich. Bedenkenlos zugreifen können Sie bei Zitrusfrüchten, Glühwein und Bratäpfeln. Auch manche traditionelle Gebäcksorten kommen ganz ohne Nüsse und Eier aus, zum Beispiel Aachener Printen und Schwarz-Weiß-Gebäck.
Tipps für die Backküche
Selber backen macht Spaß und die Zutaten bestimmen dabei nur Sie selbst. Ersetzen Sie beim Backen einfach unverträgliche durch verträgliche Zutaten. Sie werden sehen, dass der Geschmack sich nicht verschlechtert. Nehmen Sie statt Nüsse Kokosraspeln oder Sesam. Weizenmehl ist für viele Allergiker ein Problem. Viele Plätzchen schmecken auch mit verträglicheren Mehlsorten wie Roggen- oder Buchweizenmehl lecker.
Das gleiche gilt für Eier und Milch. Versuchen Sie es mit einer Ersatzmischung aus zwei Esslöffeln Wasser, einem Esslöffel Öl und etwas Backpulver. Wer möchte, kann sich den Teig mit Safran eidottergelb färben. Falls Sie keine Kuhmilch vertragen, nehmen Sie einfach Soja- oder Reismilch.



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