Gesund leben | Vorsorge
Eltern und Kind
Gesundheit und Politik
Krankheiten | Therapie
Premium Gesundheitsinfos
Archiv
« |
Mai - 2012 | » |
||||
| S | M | D | M | D | F | S |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 01 | 02 | 03 | 04 | 05 | ||
| 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 |
| 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 |
| 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 |
| 27 | 28 | 29 | 30 | 31 | ||
Diagnosefinder
Optimismus in Deutschland
Schüler blicken zuversichtlich in die Zukunft
Je höher die Bildung, desto größer der Optimismus. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse einer unter Schülern durchgeführten repräsentativen Umfrage im Rahmen der regelmäßigen „Zuversichtsstudie“. Demnach ist der Optimisten-Anteil unter Gymnasiasten am höchsten.
Mit dem Bildungsgrad wächst der Optimismus
Regelmäßig erhebt die Zuversichtsstudie die Stimmungslage in Deutschland. Dieses Quartal wurden rund 1.500 Schüler befragt, wie sie ihre Zukunft sehen. Während die Gymnasiasten am optimistischsten sind, fühlen sich Hauptschüler am besten auf ihr weiteres Leben vorbereitet. Im Bundesländer-Vergleich zeigen sich Schüler in Baden-Württemberg am zuversichtlichsten.
56 Prozent aller Schüler antworten auf die Frage, wie sie ihrer persönlichen Situation in den kommenden zwölf Monaten entgegensehen, „mit Zuversicht“ oder „mit großer Zuversicht“. Unter den Gymnasiasten waren es sogar 62 Prozent. 58 Prozent der Realschüler vertrauen in die eigene Zukunft und 46 Prozent der Hauptschüler. „Mit steigender Bildung wächst bei den Schülern die Zuversicht, dass sich das eigene Leben positiv entwickelt. Bildung ist also nicht nur ein wichtiges Kapital für die materielle Zukunft, sondern auch für das eigene Selbstbewusstsein“, sagt Prof. Frank Brettschneider, der die Studie wissenschaftlich auswertete.
Mehr Skepsis für die Zukunft des Landes
Auch was die Zukunft Deutschlands betrifft, beweisen vor allem die die Gymnasiasten und die Realschüler Optimismus. Jeweils 27 Prozent von ihnen sehen gute Perspektiven für das Land, während es unter den Hauptschülern 23 Prozent sind. Damit liegt durchweg bei allen Schülern die Zuversicht für das eigene Leben auf deutlich höherem Niveau als die Zuversicht für die Entwicklung Deutschlands.
„Was Schüler selbst gestalten können, gehen sie mit Zuversicht an – erst recht, wenn sie von Familie und Freunden unterstützt werden. Gesellschaftliche Entwicklungen, die in den Händen der Politiker liegen, sehen sie mit Skepsis“, deutet Brettschneider diese Zahlen. Entsprechend pessimistisch sind die Schüler, wenn es um die Entwicklung der allgemeinen Wirtschaftslage und um die Sicherheit der Arbeitsplätze geht. Die Zuversicht, selbst einen Arbeitsplatz zu bekommen, ist mit 37 Prozent dagegen eher hoch.



zurück