Gesund leben | Vorsorge
Eltern und Kind
Gesundheit und Politik
Krankheiten | Therapie
Premium Gesundheitsinfos
Archiv
« |
Mai - 2012 | » |
||||
| S | M | D | M | D | F | S |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 01 | 02 | 03 | 04 | 05 | ||
| 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 |
| 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 |
| 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 |
| 27 | 28 | 29 | 30 | 31 | ||
Diagnosefinder
„Praxisgebühr nicht ändern“
Patienten lehnen Änderung der Praxisgebühr ab
Derzeit diskutierte Änderungsvorschläge wie eine Praxisgebühr bei jedem Arztbesuch oder eine prozentuale Beteiligung der Patienten an den ärztlichen Behandlungskosten stoßen in einer Umfrage auf Ablehnung. Durchgeführt wurde die Befragung vom Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO) unter mehr als 2.500 Versicherten der Gesetzlichen Krankenversicherung.
Praxisgebühr für jeden Besuch fällt durch
Das WIdO hat die Versicherten gefragt, ob die Praxisgebühr bei entsprechend erhöhten Krankenkassenbeiträgen wieder abgeschafft oder ob sie beibehalten werden sollte. Gut zwei Drittel der Befragten sprechen sich dafür aus, sie beizubehalten, während ein gutes Viertel für die Abschaffung plädiert. Dieses Meinungsbild herrscht laut WIdO über alle Alters- und Einkommensgruppen hinweg.
Die derzeit diskutierte Praxisgebühr bei jedem Arztbesuch befürworten nur neun Prozent der Versicherten. 5,9 Prozent sprechen sich dafür aus, die Patienten prozentual an den Arztkosten zu beteiligten. Die Mehrheit der Befragten, nämlich 82,4 Prozent, will dagegen an der derzeitigen Zahlungsweise festhalten, wonach die Praxisgebühr ein Mal pro Quartal gezahlt wird.
Versorgungsqulität sichern
Anstatt die Praxisgebühr in der GKV weiter auszubauen, solle die Politik lieber vertragsbasierte Versorgungskonzepte fördern und verbessern, fordert Dr. Klaus Jacobs, Geschäftsführer des WIdO; so etwa Programme zur Versorgung von chronisch Kranken. Würde man hier etwa die Befreiung von der Praxisgebühr abschaffen, wären eine schlechtere Versorgung und damit höhere Folgekosten die Konsequenzen. Sattdessen solle gewährleistet werden, dass keine unnötigen Leistungen erbracht und in Anspruch genommen würden, dass aber umgekehrt alle notwendigen Leistungen gesichert seien.



zurück