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Reiseapotheke für den Skiurlaub


Hautschutz auf der Piste


Alle, die einen Winterurlaub planen, sollten ihre Reiseapotheke auffrischen. Neben Winter-Sonnencremes helfen auch Kältelotionen, die im Winter strapazierte Haut effektiv zu schützen.

Sonnenschutz im Winter

Gerade im Winter droht die Haut durch die kalte Winterluft auszutrocknen und muss besonders gepflegt werden. Wintersportler sollten einen speziellen Sonneschutz verwenden, aber auf keinen Fall Sommer-Sonnencremes. Diese enthalten mehr Wasser, das bei kalten Temperaturen in der Haut gefrieren kann und sie schädigt. Besser sind deshalb fetthaltige Winter-Sonnenlotionen, die die Haut vor dem Austrocknen durch Kälte schützen. Vor allem das Gesicht benötigt bei kalten Ski-Abfahrten, bei denen der eisige Fahrt-Wind die Haut beansprucht, besonderen Schutz.

Winter-Sonnencremes sollten mindestens Lichtschutzfaktor 15 haben. Denn die UV-Strahlungist aufgrund des reflektierenden Schnees und der Höhenstrahlung stärker als im Sommer. Kinder brauchen Faktor 50, weil bei ihnen der Eigenschutz der Haut vor UV-Strahlen noch nicht voll entwickelt ist.
Auch ausgetrocknete und brennende Lippen sind ein wiederkehrendes Problem, da den Lippen Talgdrüsen und damit ein schützender Fettfilm fehlt. Sie trocken so schneller aus und springen auf. Hier helfen spezielle Lippenpflegestifte, unbedingt mit Lichtschutzfaktor.

Vor Kälte schützen

Um sich vor Erfrierungen an empfindlichen Körperstellen wie Nase, Ohren und Wangen zu schützen, empfehlen Apotheker eine spezielle Kältecreme. Sie legt sich als wasserundurchlässiger Film über die Haut und vermindert das entweichen von Flüssigkeit, was die Haut schont. Apotheker beraten zu jedem Hauttyp individuell über geeignete Schutzmaßnahmen.


24.12.2009 | Von: Judith Kaiser